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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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Weiſer Gebrauch der irdiſchen Guͤter. 333

2. Der Reichthum liegt in den Gemüthern; wer ſich begnügt, iſt nimmer leer. Viel bleiben arm bei großen Gütern; denn ſie verlangen immer mehr: und wer ſich ſelber nicht beſitzt, hat einen Schatz, der Niemand nützt.

3. Ein Geizhals hat bei ſeinem Graͤmen nicht Eine Stunde Fröhlichkeit. hat's, und darf ſich deen nichts nehmen, weil er ſi ich's immer ſelbſt verbeut: mehr als ſich ſelbſt, liebt er die Welt, verzehrt ſich ſelbſt und ſpart ſein Geld.

4. Wie ungetrübt verfließt dagegen mein Leben bei Ge⸗ nügſamkeit! Gibt mir mein Gott nur Einen Segen, bin ich ſchon voll Zufriedenheit, und denke: Gott gibt jeden Tag mehr, als ein Kaiſer⸗ thum vermag.

5. Ein Geizhals gehet zum Verderben, weil er nach

Geld und Gut nur ſtrebt;

ich aber kann mit Freuden ſterben, weil an der Welt mein Herz nicht klebt. So

fährt die Seele ſelig hin, wo

ich bei Gott der Reichſte bin. Ml. Kommt her zu mir,

a) er ſich mit 4 48 Ernſt der Tugend weiht, iſt auch ein Freund der Sparſamkeit: er ſcheut ſich, zu verſchwen⸗ den. Du, Vater, du be⸗ glückteſt ihn: nun ſorgt er,

niederlegen.

was du ihm verliehn, ſtets weislich anzuwenden.

2. Dies Gut iſt nicht ſein Eigenthum; er ſoll es nur zu deinem Ruhm mit Red⸗ lichkeit verwalten. Er weiß es, und voll Dankbarkeit ſorgt, ſtrebt er, wie dein Wort gebeut, damit wohl hauszuhalten.

3. Er ſchwelget nie beim Ueberfluß, iſt immer maͤßig im Genuß erlaubter S Smnee Freuden. Er thut, was Wohlſtand ihm gebeut; doch truͤgend Spiel und Ueppig⸗ keit heißt ihn die Klugheit meiden.

4. Er ſuchet, was ſein Fleiß gewinnt, und was oft leicht und ſchnell zerrinnt, mit Sorgfalt zu bewahren; er weiß, der Wechſellauf der Zeit bringt Mangel oft und Dürftigkeit und mancherlei Gefahren.

5. Doch nie verletzt er ſeine Pflicht. Aus Geiz und Habſucht ſpart er nicht; er ſpart mit mildem Herzen. Wie rührt ihn ſeiner Brüder Noth! Er theilt mit Hung⸗ rigen ſein Brod: er lindert Gram und Schmerzen.

6. Er hilft i im Stillen, wo er kann; was er durch Spar⸗ ſamkeit gewann, wird zu der Menſchheit Segen, Ihm ſtrömet Dank und Freude

zu, und froh kann er ſich

einſt zur Ruh des Gräbes 7. Sollt'