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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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17. Sollt' ich, o Gott, nicht ſparſam ſeyn, nicht weislich die Verſchwendung ſcheun, den Mißbrauch dei⸗ ner Gaben? Ja, heilig ſey mir dieſe Pflicht! Ich kann zu dir dann Zuverſicht auch ſelbſt im Mangel haben.

Mel. Wann mich die Sunden 3 b) Laß, Herr, nach 44 eitlen Ehren mich niemals geizig ſeyn! Laß deinen Geiſt mich leh⸗ ren, der Ehre mich zu freun, die ſelbſt vor dir, o Gott, beſteht, und mit mir von der Erde zum Himmel über⸗ geht bens

2 Nie blende mich der Schimmer des Anſehns vor der Welt! Nur das ſey, Vater, immer mein Ruhm, was dir gefällt! Wie bald verführt ein ſtolzer Sinn mich von der Demuth Pfa⸗ dest verbirgt mir, wer ich binu 23. Nicht im Beſitz von Schätzen und Gütern dieſer Zeit laß meinen Ruhm mich ſetzen; ſie ſind doch Eitel⸗ keitz ſie ſind doch nur des Thoren Gluck: verlaſſen uns im Tode, und bleiben hier

zutuͤck. 1

4 Nicht Stand und außre

Wuͤrde verblenden meinen Sinnl Wie oͤft zieht ihre Bürdenden Geiſt zur Erde

hin! Werdienſt und Tugend

ſey allein der Ruhm, nach

liebt,

Plichten gegen uns ſelbſt.

ewig mein.

5. Dich Pflichten mit Fleiß und Red⸗ lichkeit, mit Muth und Treut verrichten, wie, Herr, dein Wort gebent, und überall mein Chriſtenthum nach Je⸗ ſu Beiſpiel uͤben, das ſey mir wahrer Ruhm!

6. Es ſey, daß auf der Erde das Gute, das ich that, verkannt, vergeſſen werde; es bleibt doch ſtille Saat, die aufkeimt fuͤr die Ewig⸗ keit; und o dein Beifall loh⸗ net mich mit Zufrieden⸗ heit. b

7. Wenn einſt die ernſte Waage du, Weltenrichter, nimmſt, und am Vergel⸗ tungstage der Thaten Werth

beſtimmſt; dann muſſe mei⸗

nem ew'gen Geiſt des Him⸗

mels Krone werden, die mir dein Wort verheißt!

Mel. Auf, Chriſtenmenſch

7Ah) Xrxohl dem, der W beßre Sthäͤtze als Schätze dieſer Erden! Wohl dem, der ſich mit Eifer uͤbt, an Tugend

reich zu werden, und in dem Glauben, deß er lebt, ſich üͤber dieſe Welt erhebt.

2. Wahr iſt es, Gott ver⸗

wehrt uns nicht, hier Guͤter zu beſitzen. Er gab ſie uns, und auch die Pflicht, mit Weisheit ſie zu nützen. Sie

duͤrfen unſer Herz erfreun 9 un

kennen: meine

8

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Wiiſe

und Inen eyn. 8 1a dieſer Zeit zu ſchrachten den Gerechtig ten Roicht te es eines Me Golt zur Ei

4. Der Gei en Herz, elſ ditbe. Dee ſammernd C der Togend L at der 1 Spott ein deinem Gott 5. Det G genießenz er ſücht deinen tet dein Ge⸗ duncj ſchmei dich blind, hin.

6. Um wird er ſche gen, der A. reiſzuch vird in d Aehn, der Wdenſtehn. u on Get that ſaie

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