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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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zu freun! Keine Frende die⸗ ſer Welt, wenn ſie noch ſo fehr gefallt; laß mich wider

mein Gewiſſen wünſchen, ſu⸗

When und genießen! 4

2. Weiß ich doch, daß dei⸗ ne Güte, die ſo reich und

3 freundlich iſt, niemals etwas

uns verſuͤßt. Uns zum Be⸗ ſten nur gebeut dein Geſetz b Enthaltſamkeit, Zuchten und Ordnung im Genuſſe e, Mäaͤſ⸗ ſigung im Ueberfluſſe. 3. Unſre⸗ Kindheit, unfre Jugend, unſer Alter darf ſich freun. Auch die Freude, Gott, iſt Tugend, aber hei⸗

lig mus. ſie ſeyn; nicht ein

Taumel, der bethort, der Gefühl und Kraft zerſtört;

wilde Lüſte ſoll ich ſcheuen,

und die Seele nie entweihen. 4. Nur in einem reinen Herzen, nur in einer keuſchen

Bruſt toben nie der Reue mir rauben? O Herr;, laß

Schmerzen, wohnet Ruh' und wahre Luſt. Unbeherrſch⸗ te Sinnlichkeit tödtet die Zu⸗

fFriedenheit; ſie vergiftet alle Freuden und verwandelt ſie autſt Leiden.

2 5. O ſo will ich ernſtlich

4 ſtreben, rreines Herzens ſtets zu ſeyn; keuſch und züchtig 1

will ich leben, jeden Reiz der

Luſte ſcheun. Keine Lockung taneſche mich, und mein Herz

kergebe ſichl keiner ſchandlichen

Wegierds! einigkeif 5 mei⸗

ne⸗ Zierde! 86 60 R: Dann umgibt mich

Pflichten gegen uns ſelbſt.

Heil und Segen: himmliſche Zufriedenheit leitet auf der Unſchuld Wegen mich uzu größrer Seligkeitn; Herzen ſließt der Quell jeder Wonne rein und hell und ſie können feſt vertrauen, Got⸗ Etes Antlitz eitiſt zuf ſchänen uns verbiete, was das Leben

Rrinen

Mel. 3a allen mieinen Thaten

as iſt mein 43 W zeitlich Le⸗

ben, 48 du mir, Gott,

gegeben! Ein unſchäͤtzbares Gut. Du gabſt mirs, hier auf Erden zum Himmel reif zu werden, worauf mein wah hres Gluͤck beruht.

2. Hier wird die Saat ge⸗ ſtreuet;; dort, wenn ſie wohl gedeihet, wird reich die Aern⸗ te ſeyn. Je laͤnger ich hier lebe, und gut zu handeln

ſtrebe, je größer wird mein

Glück dort ſeyn. 3. Sollt' ich dies Glück

mir, im Glauben der kunft'

gen Aerntezeit, mein Leben hier auf Erden ſo werth

und wichtign werden, wie

mir's dein heilig Wort ge⸗

beut! 4. Mir ſelbſt es zu ver⸗ kuͤrzen, mich in den Tod

zu ſtürz ſen, iſt wider meine 3 8

Pflicht. Du, Herr, rieſſt

mich ins Leben, dir ſoll ichs

wieder geben, wenn du ge⸗ beneſe, doch früher nicht. V

5. Was leicht in Krank⸗

heit ſtürzet, das Leben leicht ver⸗

ſeh wein ga hier zumi H Dien dumn unſelt

zufln C 7 Ar 1

keben, wenn

Fott ergeben,

dugend ſtrebt ind Menſche ſch in Glah der hat lan ſät in

aos Ba

Gaben, wo Güte nährt

ſtärken, und nll des Gut

Ja) Abts, zu ber lich, Gett, 2 D bet de m Frachtbarke Kaliche Mi n Jahr 8 ei, ſch dar ſete 4 3. du Mangelle

unferig