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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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und kampft vhw Unterlaß! Feinde ſtehn an euren We⸗ gen; Stuͤrme toben euch ent⸗ gegenz Nebel, Kluͤfte, Fel⸗

ſen drohn; faßzt nur Mirß groß iſt der Lohn. 4. Was kein Auge je ge⸗

ſehen, was kein Ohr gehöret

hat, was kein Herz hier zu

erflehe en je ſich unterwunden hat, das, das hat Gott dem hier tapfer Drum verlaßt nicht eure Bahn! 3 Je⸗

bereitet, der kämpft und ſtreitet.

ſus ſelbſt ging euch voran

5. Unſen Wandel iſt im

Himmel! Köſtlich Wort, wie ſtrömeſt du mir, umxringt vom, Weltgetümmel, Muth und ſuͤße Hoffnung; zu Auf, mein Geiſt, ermüde nimmer! Schon ſeh ich des Wieles Schimmer. Wenig, weni Schritte noch, und beragen iſt das Joch.

Sorge fur Leib, Leben und Geſundheir

Mel. Wer nur den lieben Gott hb es Leibes war⸗

132 D ten und ihn hA das iſt, v Schöpfer, meine Pflicht. Muthwillig ſeinen Bau verſehren, ver⸗ bietet mix dein Unterricht. Oſſtehe mir mit Weishe it bei, dieſe Pflicht mir beiig

2. Sollt ich mit Vorſatt das verletzen, was deine Hand mir anvertrank? Sollt'

Sorge fuͤr die Seele.

te leiden, mein Geiſt

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ich gering ein Kunſtwerk ſchätzen, das du, 5 Schop⸗ fer, ſelbſt erbaut? Weß iſt mein Leib? Er iſt ja dein.

Sollt⸗ dch denn ſein Zerſtö⸗ rer ſehn?

Ihn zu eihalten, zu beſchützen, 1 gibſt dut mit mil⸗ der Vaterhand die Mittel, die dazu uns nützen, und zum Gebrauch gibſt du Ver⸗ ſtand. Dir iſt die S orge nicht zu klein: wie ſollte ſi ſie denn mir es ſeyn.... 4. Geſunde Glieder, muntr räfte, o Gott, wie viel ſnd die nicht werth! Wer taugt zu des Berufs Ge ſchäfte, wenn Krankheit ſeinen Leib beſchwert? Iſt nicht der Erde groͤßtes Gut Gefundheit und ein heitrer Muth? 5. So laß mich denn mit Sorgfalt meiden, was mei⸗ nes Körpers Wohlſeyn ſtört, daß nicht, wenn meine Kraͤf⸗ den intern Vorwurf hoͤrt z du ſelbſt biſt Stoͤrer deiner Rut du zogſt dir ſelbſt dein Ue⸗ bel zu. b 6. Laß jeden Sinn dund al⸗ le Glieder mich zu bewahren achtſam ſeyn! Druckt mich die Laſt der Krankheit⸗ nie⸗ der; ſo flöße ſelbſt Gebuld mir ein! Gib heitern Muth und dann verkeih, daß uh des Atztes Rath gebeihkt 7. Doch gib, daß ich nicht ibettreibe, was auf des Lei⸗ 2 bes

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