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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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Pflichten gegen Gott .

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Herr, wenn du mich ehrſt, mag mich die Welt verach⸗ ten! Du biſt es, dem zum Dienſt ich Leib und Seele weih; gib, daß mein Wan⸗

del ſtets dir wohlgefuͤllig ſey! Mel. Alle Menſchen müſſen

406 Falat nieder! fal⸗ Y let nieder! Be⸗ tet Gottes Hoheit an! Men⸗ ſchen, Chriſten, Freunde, Brüder! viel hat er an uns gethan. Seht, wir ſchöpfen, was wir haben, aus dem Strome ſeiner Gaben, jedes Gut, das uns entzückt, jeden Vorzug, der uns ſchmückt!

2. Keiner rühme ſeiner Stäͤrke, ſeiner Kunſt und Weisheit ſich! Jeder rühme deine Werke, Vater, jeder rühme dich! Voll von tiefer Demuth preiſe dich der Star⸗ ke, dich der Weiſe! Ihre Kraft und ihr Verſtand ſind Ge⸗ ſchenke deiner Hand.

3. Dich, mein Vater, will ich loben demuthsvoll bis in den Tod. Ewig ſey von mir erhoben über Alles, o mein Gott! Angebetet ſollſt du werden, weil im Himmel und auf Erden keiner dir an Groͤße gleicht, keiner je dich ganz erreicht!

Mel. Sollt' ich meinem Gott

3 407 2 lles haſt du mir 8 gegeben, Alles Gott, bin ich durch dich; du, nur du begluͤckteſt mich!

Glieder, Kraͤfte, Sinne; Leben, Triebe, Freiheit und Verſtand, gab mir deine Schöpferhand.

2. Eh ich noch dich Vater nannte, eh ich reif zum Da⸗ ſeyn war, eh ich Schmerzen und Gefahr, eh ich Glück und Freude kannte, ſorgteſt du ſchon väterlich für mein Daſeyn und fuͤr mich.

3. In den Jahren meiner Iugend, wo ich ſchwach an Einſicht war, warnteſt du mich vor Gefahr, gabſt du mir Gefuͤhl für Tugend, ſeg⸗ neteſt du mein Bemuhn, mich Verführern zu entziehn.

4. Alle meine Lebensfreu⸗ den hab ich, Vater, nur von dir: Glück und Wohlfahrt gibſt du mir, frohen Muth in meinen Leiden: und wie oft tragt deine Huld meine Fehler mit Geduld!

5. Täglich kann ich es er⸗

fahren, wie du deine Men⸗ ſchen liebſt, ihnen Schutz und Beiſtand gibſt, ſie vor Uebeln zu bewahren; wie du ſie verſorgſt und nährſt, ih⸗

nen manchen Wunſch ge⸗

wäͤhrſt.

6. Wie du ſtets mich weiſe

führeſt, vaͤterlich an mich ge⸗ denkſt, Uebel auch zum Gu⸗ ten lenkſt, wie du mein Ge⸗ ſchick regiereſt, meine Wohl⸗ fahrt zu erhöhn, lern ich

immer mehr verſteh'n. 7. Mit dem freudigſten Gemüthe fühl ich jeder W dht⸗ ja

3

that Weth den widerfältt, pr waſe Güte, und kinſtg nir Sen und Hell von di

In eigtnet?

oO Gale 708 Hr und Ruhm, ir, jauchzt, Beſeligte Bringet Auhm, ſchne, ſinget eure et, de herr, be gim!

2 Gollen wir nict ſingen, ihm dopſer bringe ſchafft und er e in Staub veret der, Kinder he uns Sünder; ſeiner Welt!

3 Zwar ſein merſchüͤtter,, un Schöpfung zitte

bangt vor ihre weun gleich un ſchwagen ſeht d

1 eugen, laut p

den Herrn!

4. Aber unſte inſiczum Gli ten ſhon des H den dier Welch ſahe Peeden, we ür alle gaden fühlen wr.

5. Wenn der( ſch vaget en andem ſgget.