künftig iſt, qualt mich nicht;
ich bin ein Chriſt. Ich laß meinen Vater ſorgen, froh bei Allem, was ſein Rath über mich beſchloſſen hat.
6. Gott ſei Lob! Was mich erfreuet, ſtehet unerſchutter⸗ lich: er, der Höchſte, ſorgt fuͤr mich. Ewig wird ers mir beweiſen; Seele, freue
Mel. Wer nur den lieben Gott
38 5 Entſchwinge dich, 1 mein Geiſt, den Nächten, in welche dich die Schwermuth hüllt! Willſt du mit deinem Schöpfer rechten, ddaß er nicht jeden Wunſch feerfullt? Jetzt kennſt du, was dir gut iſt, nicht; einſt ſtrah⸗ let dir ein höhres Licht. 2. JIn Finſterniſſen wankt hienieden des Menſchen un⸗ gewiſſer Schritt: was Got⸗ tes Vorſicht ihm beſchieden, was ihn erfreute, was er litt, klart ſich am Ziel von ſeinem Lauf für ihn als glei⸗ che Wohlthat auf. 3. Dort findeſt du von icht umfloſſen, auch deiner Erdenthränen Lohn. Schau, Wihre Saat iſt aufgeſchoſſen: ſie bluͤht der nahen Aernte ſchon. Im Kummer ward ſſiie ausgeſtreut; bald reift ſie fuͤr die Ewigkeit. 4. Drum heb empor die trüben Blicke, wann ſich in Nacht dein Weg verliert!
Dich leitet Gott . O Denk zu⸗ rücke, wie gut er immer dich geführt; wie oft, wann Dun⸗ kel um dich lag, das Licht dir ſelbſt aus Nächten brach!
5. Gott! gnädig, wenn du uns erhoreſt, oft gnädi⸗ ger, wenn du den Plan, den unſre Thorheit ſchuf, zerſtö⸗ reſt, dich, Vater, bet ich kindlich an. Ich hoff auf
dich mit feſtem Muth, denn
was du ſendeſt, iſt mir gut. 6. Die Liebe hat den Pfad beſtimmet, den ich auf Er⸗ den wandeln ſoll. Ob er ſich auch durch Dornen krümmet, ich geh ihn hoher Ahnung voll. Einſt werd ich in des Himmels Höhn ganz deiner Führung Weisheit ſehn.
Mel. Fröhlich ſoll mein Herze
386 Marum willſt du —0O09 doch für Mor⸗ gen, banges Herz, dir zum Schmerz, immer ängſtlich ſorgen? Wozu dient dein täglich Grämen? Nur dazu, dir die Ruh ohne Noth zu nehmen.
2. Wer, als Gott, gab mir das Leben? Wer, als er, hat bisher Alles mir gegeben, was, mein Leben zu erhalten, nöthig war, immerdar laß ich, Gott, dich walten.
3. Der das Groͤßre uns gegeben, einen Geiſt, der ihn preiſt, dieſen Leib, dies Leben, wird uns auch das Kleinre ſchenken. Sein bir
i
ih; al an dinß ein 4. Pas aut hensteiſe wir was mich duc der Alweiſe nerje vergeſſ heil, bat mei nir zugemeſer 5 Nähtt der eiften nicht de det er nicht de Ariten? Kleide ſes Kume nich ſeuer Macht, zun Ruhme? 6. Nar auf ticht achten? ließ mein Got verſchmachten ſoll vor nicht Jäterlich lieh will ich venn 7 Nützen w Kräfte; mͤm ftih nitlicen mmer gehn an 3 wird es Ner mangeln V 8. Vor der zagen will ich diißt kenem hute leb ich
icht viell
m. ziſ
lchte Wa ſorgen!
. Enngedu fehle glaudens ſ0„ dir, 6 Seele. Sorge dj ſill ic


