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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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Liebe zu Gott .

ſo große Thaten: du haſt vor Gott den Lohn dahin.

2. Sei durch Gaben der Natur das Wunder und das Glück auf Erden! Be⸗ glückeſt du die Menſchen nur, um vor der Welt geehrt zu werden, erfullt die Liebe nicht dein Herz: ſo biſt du bei den größten Gaben, bei dem Ver⸗ ſtand, den Engel haben, vor Gott doch nur ein tönend Erz.

3. Erbaue Kirchen; brich dein Brod, das Volk der Armen zu verpflegen, ent⸗ reiß die Wittwen ihrer Noth und ſei der Waiſen Schutz und Segen; gib alle deine Habe hin: vor Gott haſt du noch nichts gegeben. Wenn Lieb und Pflicht dich nicht beleben, ſo iſt dir Alles kein Gewinn.

4. Thu Thaten, die der Heldenmuth noch jemals hat verrichten können; vergieß fürs Vaterland dein Blut;

laß deinen Leib für Andre

brennen! Beſeelet dich nicht Lieb und Pflicht; biſt du die Abſicht deiner Thaten: ſo ſchütz und rette ganze Staa⸗ ten; Gott achtet deiner Wer⸗ ke nicht. 5. Läg ihm an unſern Wer⸗ ken uur: ſo könnt' er uns, ſte zu vollbringen, ſehr leicht durch Feſſeln der Natur, durch Kräfte ſenner Allmacht zwingen. Vor ihm, der Al⸗ les ſchafft und gibt, gilt Weisheit nichts, nichts Macht

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und Staͤrke. Er will die Ab⸗ ſicht deiner Werke, ein Herz, das ihn verehrt und liebt.

6. Ein Herz, von Eigen⸗

liebe fern, fern von des Stol⸗

zes eitlem Triebe, geheiligt durch die Furcht des Herrn, erneut durch Glauben zu der Liebe, dies iſt's, was

Gott von uns verlangt. Und wenn wir nicht dies Herz be⸗

ſitzen: ſo wird ein Leben uns nichts nützen, das mit den größten Thaten prangt.

7. Drum täuſche dich nicht durch den Schein, nicht durch der Tugend bloßen Namen. Sieh nicht auf dei⸗ ne Werk' allein; ſie auf den Quell; aus dem ſie kamen. Prüf' dich vor Gottes Ange⸗ ſicht, ob ſeine Liebe dich be⸗ ſeelet. Ein Herz, dem nicht der Glaube fehlet, dem

fehlet auch die Liebe nicht.

8. Wohnt Liebe gegen Gott in dir: ſo wird ſie dich zum Guten ſtärken. Du wirſt die Gegenwart von ihr an Liebe zu dem Nächſten mer⸗ ken. Die Liebe, die dich ſchmuͤcken ſoll, iſt guͤtig, ohne Neid und Tuͤcke, iſt ſittſam, iſt nie ſtolz im Glücke, lang⸗ müthig und erbarmenvoll.

9. Sie deckt des Nächſten Fehler zu; und freut ſich nie⸗ mals ſeines Falles. Sie ſu⸗ chet nicht blos ihre Ruh'; ſie hofft und glaubt und duldet

Alles. Sie iſts, die dir den

Muth verleiht, des Höchſten Wort

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