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deinem Himmel ſeh,
den und mich ins Elend ſtürzen? 4. Gott! nein, ſo frech, ſo freventlich beug ich nicht deine Rechte, daß ich den ſchwerſten Fluch auf mich durch ſolch Verbrechen bräch⸗ te! Ach, ein Verdammter
würd ich ſeyn, ſchon hier in
dieſem Leben, des nagenden GewiſſensPein, von mir ſelbſt übergeben; was bräͤchte mir
die Zukunft?
5. Nein! Lug und Trug will ich, o Gott, aus vollem Herzen haſſen, der Wahrheit treu bis in den Tod, von deinem Wort nicht laſſen. Kein Glück, ſo groß es ſei, ſoll mich je reizen und bethoͤ⸗ ren, daß ich es wage, wiſ⸗ ſentlich deßwegen falſch zu ſchwören, und mir den Him⸗ mel raube.
Mel. Der unſre Menſchheit
361 dGete, der du
Herzensken⸗ ner biſt, dem Falſchheit ſtets ein Greuel iſt, und Lügen ein Verbrechen, kein Wort ſpricht je ein falſcher Mund: Allwiſſender, dir iſt es kund, und einſt wirſt du es rächen. Laß jederzeit mein Ja und Nein aufrichtig und voll Wahrheit ſeyn!
2. Gott, wenn ich ſchwö⸗ rend vor dir ſteh, hinauf zu und meine Hand erhebe; wenn mit des Geiſtes Sammlung
Heilighaltung des Eides.
ich zum Zeugen dich anrufe, dich, durch den ich bin und lebe: dann ſey von Trug und Heuchelei mein Herz und meine Zunge frei!
3. Wenn Freyler auch noch da dich ſchmahn, und frech vor dir mit Lügen ſtehn;
dann laß mein Herz erſchrek.
ken. Weh dem, der dich und deine Macht zur Hülle
ſeiner Bosheit macht, ſie V
vor der Welt zu decken! Weh ihm, er ſtürzet frepentlich in ewiges Verderben ſich. 4. O Seele, wenn du noch dich liebſt, bedenk, was du zum Pfande gibſt: dein Gluͤck, dein ew'ges Leben! Verwirf nicht mit Verwegenheit dein Theil an Gott und Seligkeit:
wer kann dirs wiedergeben?
Was hilft dir dann die gan⸗
ze Welt? Nichts hat ſte, was
dich ſchadlos hält.
5. Gott, wenn du nicht mein Gott mehr biſt, dein Sohn nicht mehr mein Hei⸗ land iſt, dein Himmel nicht mein Erbe, wenn bei den Leiden dieſer Zeit dein Troſt nicht mehr mein Herz erfreut, dein Troſt nicht, wenn ich ſterbe: wer wird mich dann von Oual befrein? Dann beſſer, nie geboren ſeyn!
6. Wie thörigt, wer noch denkt und ſpricht: Gott ſieht es nicht, Gott achtet's nicht! So läſtern Frevelrotten.
Zwar ſeine Langmuth iſt be⸗
kannt, er lähmt nicht jede fal⸗
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