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246 Geſinnung und Verhalten des Chriſten
Der Thoren Jauchzen wird bald lange Reu' und Pein; laß dieſen Wechſel mir doch ja vor Augen ſeyn! 9. So werd' ich, Herr, mein Gott, dir nicht umſonſt vertrauen; einſt, wenn ich treu dir war, der Freuden Fülle ſchauen, und, wann du ewig lohnſt fuͤr jede gute That, frohlocken, daß mein Herz ſich dir geheiligt hat.
Mel. Herr, ich habe mißgehandelt
34 0 Ha⸗ wie lange 4 muß ich ringen, eh ich auf der ſteilen Bahn deines Rechts zum Himmel dringen, und vom Kampfe ruhen kann? Werd ich mei⸗ nen Hang zu Suͤnden endlich völlig überwinden?
2. Ach, wenn mich die Luſt der Erde, oder kühner Sün⸗ der Spott reizet, daß ich träger werde, wirſt du mein vergeſſen, Gott? Wirſt du mich zu unterſtützen, eilen? wirſt du dann mich ſchützen?
3. Ach, ich zittre, Gott ! wie lange ſoll ich kampfen? Die⸗ ſer Streit meiner Schwach⸗ heit macht mir bange, bei ſo viel Gefährlichkeit, daß
cch doch noch unterliege und mmein Kleinod nicht erſiege.
4. Schaue her zu deinem Kinde; höre mich und ſteh mir bei! Herr, bewahre mich vor Sünde; mache mich ge⸗ troſt und treu, daß ich ſtand⸗
haft deine Wege wandeln, und nicht ſtraucheln möge;
5. Daß die Welt mich nicht verfuͤhre, daß ſie mich nicht
untreu mach', und ſpottend
triumphire, daß ich auch ge⸗ fallen ſei, daß ſie ſich nicht ihrer Siege ruͤhme, weil ich unterliege!
6. Der du Kraft und Muth gewähreſt, hilf des Schwa⸗ chen Schwachheit auf! Ja, ich hoffe, daß du höreſt, und ich freue mich darauf. Rüh⸗ men will ichs, und dir ſin⸗ gen, daß du Stärke gibſt zum Ringen.
Mel. Herzliebſter Jeſu! Q Czich habe, Gott, 4 1 mir ernſtlich vorgenommen, nie auf der Uebertreter Pfad zu kom⸗ men, vor dir zu wandeln, dir mich und mein Leben treu zu ergeben.
2. Erforſche mich, ſieh, ob ichs redlich meine; gib, daß ich nicht blos, was ich ſeyn ſoll, ſcheine; mit allen Kräften ſtrebe, deinen Wil⸗ len froh zu erfullen.
3. Wenn deine Furcht mich überall begleitet, und mei⸗ nen Gang, wo mich kein Menſch ſieht, leitet; wie ſicher werd ich deine Wege wallen! Wie kann ich fallen?
4. Laß auch im Dunkeln mich dein Auge ſcheuen, nicht achten auf der Suͤnde Schmeicheleien, anſmerſſam
es
bi
mih dein Beiſ
ich mit Freuden
leiden.
8 du anr Anſehn der her rect wirt du⸗ und belohnen, w kat und Ehre d
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wend ich bis erfunden; wie
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Mel. Waun!l
2710(Cch 9½⁰ 4 Freund! In Wiürde ſteh ien keinen Feind, meine Vürde. meines Gottes ic ſede keiden den wie im H. 2 Mein G tantet nicht;, a gründet! dche zuverſt⸗ ſich, ud finde Räühe, Aath.
3. Mih, Eitelkit ½


