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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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im Allgemeinen.

Ich komme, Herr! Gib

Heil erkenne, dein wahrer Jünger ſei, und nicht mich nur den deinen nenne, da⸗ mit ich deinem Vorbild treu auch Andern gutes Beiſpiel ſei!

Mel. Wer nur den lieben Gott 02/Meglückt, beglückt 354 Boß wer auf Er⸗ den mit allen ſeinen Kräf⸗ ten ſtrebt, an edlen Thaten

reich zu werden, und nicht für dieſe Welt nur lebt, ſtets

vorwärts dringt, und nie

vergißt, daß ſeine Seel' un⸗ ſterblich iſt.

2. Er forſchet nach der Tugend Wegen, was gut und Pflicht iſt, ſchnell zu thun, ſpricht nicht(ſo ſpre⸗ chen nur die Trägen): noch will ich ſchlummern, will noch ruhn. Er ſäet früh und nützt die Zeit zur Ausſaat für die Ewigkeit.

3. Erfüllet von der Tu⸗ gend Sorgen denkt er, und denkt mit Luſt daran, wie er hier ſichtbar, dort ver⸗ borgen, ein gutes Werk vol⸗ lenden kann, und nutzet je⸗ den Augenblick für Tugend und für Brüderglück.

4. Ihn ſchrecken keine Hin⸗ derniſſe, durch edle Thaten ſtärkt er ſich, und ſeine hei⸗ ligen Entſchlüſſe ſind feſt und unerſchütterlich. Wie ſehr er auch zu kämpfen hat,

reift jeder Vorſatz doch zur Kraft und Licht, daß ich mein Th

at.

5. Er widerſetzt mit feſtem Muthe dem Unrecht ſich ge⸗ ſtarkt durch Gott . Träͤf ihn

im Kampfe für das Gute der

Welt Verfolgung oder Spott; ſo bleibt ihm doch der preis im Streit. Er kämpft, weil es die Pflicht gebeut.

6. So laßt auch uns als Chriſten handeln, aus rei⸗ ner Achtung für die Pflicht; laßt uns die Bahn der Tu⸗ gend wandeln: da ſtrahlet immer helles Licht, und un⸗ ſer Loos in Ewigkeit iſt rei⸗ ner Tugend Seligkeit!

Mel. Auf, Chriſteumenſch

C ald oder ſpät 335 des Todes Raub,

wall ich noch hier auf Erden; doch nur mein Leib wird wieder Staub, ich ſoll unſterblich werden. Und dann, dann iſt mein ew'ges Theil, o Gott, Verwerfung oder Heil.

2. Mit Ernſt und Eifer ſoll der Chriſt nach ſeinem Heile ringen; gern laſſen, was auf Erden iſt; hinauf zu Gott ſich ſchwingen; ge⸗ troſt den Pfad der Trubſal gehen; und ſtandhaft in Ver⸗ ſuchung ſtehen.

3. Noch weiß ich, daß ich laufen muß: noch bin ich in den Schranken, noch nicht am Ziele; doch mein Fuß

beginnet oft zu wanken.

Herr,

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