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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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238 Geſinnung und Verhalten des Chriſten

ihm gleich an Menſchenliebe, du warſt, o Jeſu, ganz er⸗ füllt mit gottgeweihtem Trie⸗ be! Er war dein Ziel, dein höchſtes Gut; ihm folgteſt

du mit Heldenmuth. 4 2. Du warſt mit ihm Ein

Sinn, Ein Herz; ſein Wille

war dein Wille; du ehrteſt

auch im größten Schmerz ihn mit zufriedner Stille. Selbſt auf der allerrauhſten Bahn ſahſt du ihn noch als Vater an. 1

3. Du ſuchteſt nichts als ſein Gebot vollkommen zu er⸗ füͤllen, und unterwarfſt dich

bis zum Tod ganz deines

Vaters Willen. Dein Haupt⸗ geſchäft war das allein, Vol⸗ lender deines Raths zu ſeyn. a. Zum Kreuze gingſt du ruhig hin, uns Ruhe zu er⸗ werben; bereit, mit gött⸗ lich großem Sinn zum Heil der Welt zu ſterben, warſt du zur tiefſten Schmach ge⸗ faßt, und trugſt der ſchwer⸗ ſten Leiden Laſtä. 5. Herr, lehre mich, dein Eigenthum, nach deiner Tu⸗ gend ſtreben! ſinnt ſeyn, ſei mein Ruhm, und Wonne, ſo zu leben!

O hilf, daß ich ſo gern, wie

du, den Willen deines Va⸗ ters thu!

Mel. Schwing dich auf, zu b Sollt'ich jetzt noch, 330S da mir ſchon

deine Gut' erſchienen, dich

Dir gleich ge⸗

verlaſſen, Gottes Sohn, und der Sünde dienen? mit den Lüſten dieſer Zeit wieder mich beflecken, 4 die Freudigkeit deiner Liebe ſchmecken d in

2. Hab ich doch allein bei dir meine Ruh' gefunden; Mittler, heilteſt du doch mir liebreich meine Wunden; und ich ſollte dein Gebot, wie die Suünder, haſſen, und mein Recht an deinem Tod wie⸗ der fahren laſſen?.

3. Nein, ich bin und bleib ein Chriſt, folge deinen Leh⸗

ren, laſſe weder Macht, noch

Liſt meinen Glauben ſtören. Fielen tauſend ab; nicht ich; mags die Welt verdrüßen! Sie wird mein Vertraun auf dich mir doch gönnen müſſen. 4. Zeigt ſe mir ein Heil, wie du? Bringt ſie Kraft

den Müden, den Bedräng⸗

ten Troſt und Ruh', Sun⸗ dern Gottes Frieden? Gibt

ſie mir die Zuverſicht, daß

ich, trotz dem Grabe, dei⸗

ner Ewigkeiten Licht zu er⸗

warten habe?.4 5. Rettet ſie mich, wann vor Gott einſt die

Völker ſtehen, und das Le⸗

ben und den Tod ihm zur Seite ſehen; wann der Sichre nun zu ſpät aus

dem Schlaf erwachet, und

der Spötter, der hier ſchmäht, glaubt und nicht mehr lachet?

6. O

und nicht mehr

1 .

1

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16, d wie thor ich nichuch verf Jeſu, da ih ſe dic Goltes Hul d ich weiß, Luniih die hoff de, daß auch ie

Korn Gnad und

1. Nicht das

der Tod, Trütſel

Freuden, ſolen! herr und Gott, dir ſcheiden. 1

Sind und Eit d Fleiſches I iberwind ich n.

durch deine Lied

Nl. Frei dch

331 G. mit froumer zu ner Tugend iſt dein Rufund Sieh, ein Bei di, ſprihſt dun

folge mir dw

ſender Gleichen

Geit, es nu erg

falgung, Schn uſil un 4 magiſt mit e

2. Ammuth 71