214 Geſinnung und Verhalten des Chriſten
Den bleibenden Gewinn gab ich, von Schein getäuſcht, für kurze Luſt oft hin.
„7. Ich unterließ die Pflicht, die Reitzungen zu Sünden, durch Weisheit und durch Muth geſtärkt, zu uͤberwin⸗ den, ergebungsvoll und ſtill mit ruhigem Vertraun, auf dornenvollem Pfad zu Gott empor zu ſchaun.
8. Verzeih, Allgütiger! Du ſiehſt der Reue Zähren. Du wirſt dem Schwachen Kraft und Huͤlfe gern ge⸗ währen. Mit neuer Treue will ich deine Wege gehn; laß einſt am großen Ziel, o Gott, dein Heil mich ſehn!
Mel. Nun iſt der Tag geendet 8 Mein Herz, 301 ℳ. Gott Vater,
will ich dir zum Eigenthume weihn. Es forderts ja dein Wort von mir; drum ſei es ewig deiin 2. Zwar hat es durch den Hang der Welt, durch Luſt und Eitelkeit, die, Heiliger, dir nicht gefällt, ſich oft, ach oft, entweiht. 3. Doch ſieh, ſeine Schuld, Beſſerung und um Gnad' und Huld, um Kraft zur Heiligung. 4. Verwirf, verwirf mein Flehen nicht; ſei mir mit nade nah! Zu dir ſteht meine Zuverſicht; mein Va⸗
es fühlet gelobt dir fleht zu dir
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5. Dies bürgte mir, ge⸗ ſandt von dir, dein Sohn mit ſeinem Blut; verleih durch deinen Geiſt nun mir zur Beßrung Kraft und Muth!
6. Hilf, daß ich dir, mein Herr und Gott, im Glauben ſtets getreu, und gegen Leiſt, Gewalt und Spott im Gu⸗ ten ſtandhaft ſei!
7. Hilf, daß ich ſei im Leiden feſt, durch Hoffnung und Geduld; mein Troſt, wenn Alles mich verläßt, ſei deine Vaterhuld!
8. Hilf, daß ich gegen jedermann, von Stolz und Neide frei, aufrichtig und
ſo viel ich kann, zu dienen
willig ſei!
9. Hilf, daß ich wohl zu thun mich freu, und, fern von Rachbegier, ſelbſt mei⸗ nem Feinde gern verzeih; denn du verzeihſt auch mir.
10. Dich, Gott, verehren, ſei mein Ruhm, entfernt von Heuchelei, damit mein gan⸗ zes Chriſtenthum dir wohl⸗ gefällig ſei!
11. So nimm es denn zum Tempel ein, mein Herz, hier in der Zeit; und laß es deine Wohnung ſeyn auch in der Ewigkeit!
12. Weg Welt und Suünd'! Euch dien' ich nicht! Nur Gott, nur Gott allein: dies, dies iſt meine Zuver⸗ ſicht, kann ewig mich er⸗
freun.. Mel.
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