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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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Rufe du dann mir zu: beſ⸗ ſerſt du dein Leben, ſo iſt

dir vergeben.

8. Einſt am Tage des Ge⸗ richts, werd ich mit den Frommen zu dem Auſchaun deines Lichts gnädig aufge⸗ nommen. Wonnevoll, Jeſu, ſoll dich dem höhern Leben dann mein Dank erheben!

Mel, Wann mein Stündlein

(roß wird des 2 7 4 Suͤnders Elend

ſeyn, unendlich ſchwer zu tra⸗ gen! Ach, unter des Gewiſ⸗ ſens Pein wird ſeine Seele zagen, wann ihn, den nichts zur Buße weckt, der Tag des Weltgerichts erſchreckt, zur Rechenſchaft ihn fordert!

2. Verſchwendet iſt die Gnadenzeit! Wie viele ſei⸗ ner Stunden ſind, in dem Dienſt der Eitelkeit, verge⸗ bens ihm entſchwunden! Er hat des Lebens Zweck ver⸗ fehlt; o welche Reu ergreift und quaͤlt zu ſpät nun ſeine Seele!

3. Wo bleibt nun jedes Er⸗ dengut, worauf ſein Wunſch ſich lenkte? Wo bleibt der Stolz und Uebermuth, wo⸗ mit er andre kränkte? Ge⸗ beugt iſt jetzt ſein trotzig Herz, und jede Luſt wird nun in Schmerz, in Pein und Qual verwandelt.

4. Nun flucht ihm, wer des Laſters Bahn, durch ihn verführt, erwählte. Nun

Das Gericht.

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klagen ihn die Seelen an, die er aus Bosheit quälte; und jeder Schmerz, durch ihn ver⸗ mehrt, und jedes Gluͤck, durch ihn geſtört, tritt furcht⸗ bar ihm vor Augen.

5. Des Richters ernſte Stimme ſpricht: Weicht von mir, Uebelthäter! und in ihm ſein Gewiſſen ſpricht: Du biſt ein Uebelthäter! Von Gott und Seligen verbannt, fühlt er, was er ſonſt nie empfand: gerecht ſei ſeine Strafe.

6. O Sünder, ſichre Sun⸗ der, eilt, euch reuvoll zu bekehren! Laßt nicht, weil

das Gericht verweilt, euch

durch den Wahn bethören: zur Beßrung ſei noch immer Zeit, und fern ſei noch die Ewigkeit, fern noch Gericph und Strafe!

7. Sie kommt, ihr mögt, was Gott euch droht, be⸗ zweifeln oder glauben. Wie leicht kann euch ein ſchneller Tod die Zeit zur Beßrung rauben! Jetzt noch will Gott Erbarmer ſeyn, will eure Suͤnden noch verzeihn. O ſuchet ſeine Gnade!

Das künftige Leben. In eigener Melodie. lle Menſchen 2 76 A müſſen ſter⸗ ben; ihre Heerrlichkeit verblüht! Keiner kann den Himmel erben, der zuvor den Tod nicht ſieht. N Staub