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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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zu: Unſterblich, freu' dich, Menſch, biſt du! 3. Mir hat Gott For⸗ ſchungsgeiſt gegeben, und Wünſche, die die Welt nicht ſtillt. Heil mir! ſie bür⸗ gen mir ein Leben, wo ſich des Höchſten Rath enthüllt. O, Himmelsahnung ruft mir zu: unſterblich, freu' dich, Menſch, biſt du!

In eigener Melodie. 2 67 Jkuferſtehn, ja 97 auferſtehn

wirſt du mein Staub nach

urzer Ruh; unſterblich Le⸗

ben wird der dich ſchuf, dir geben! Halleluja!

ich geſat. Der Herr der Aern⸗ te geht, und ſammelt Gar⸗ ben uns ein, nns ein, die ſtarben. Halleluja!

3. Tag des Danks, der Freudenthränen Tag, du

meines Gottes Tag! Wann

ich im Grabe genug ge⸗ ſchlummert habe, erweckſt du mich. b

4. Wie den Träumenden

wirds dann mir ſeyn. Mit Jeſu geh' ich einſt zu ſeinen Freuden. Der müden Pil⸗ ger Leiden ſind dann nicht

mehr. 18 5. Ach ins Allerheiligſte

führt mich mein Mittler dann; lebt' ich im Heiligthume zu ſeines Namens Ruhme! Halleluja.

Unſterblichkeit und Vergeltung.

Mel. Wer nur den lieben Gott

26 8 Watum erbebſt du, meine Seele, bei dem Gedanken an das Grab? Nicht dich um⸗ ſchließt einſt ſeine Höhle; nur deine Hülle ſinkt hinab. Nur ſie, weil ſie Gott ſchuf aus Staub, nur ſie wird der Verweſung Raub.

2. Du, zur Unſterblichkeit erleſen, ſchwingſt dich empor zu Gottes Licht, und ſchauſt den Urſprung aller We⸗ ſen von Angeſicht zu Ange⸗ ſicht; bewunderſt deines Gor⸗ tes Macht in jener Welten Bau und Pracht.

3. Dann, Seele, wirſt

. du das verſtehen, was hier 2. Wieder aufzublühnwerd h

kein Sterblicher erklärt, was hier vollkommen einzuſehen der Weiſeſte nmſonſt begehrt. dann täuſcht dich Wahn und

Irrthum nicht, und ſelbſt

die Finſterniß wird Licht. 4. Dann wirſt du den, o den erblicken, den hier allein

der Glaube ſieht, den, der,

dich ewig zu begluͤcken, nach Gottes Rath am Kreuz ver⸗ ſchied. Dann jauchze, daß kein Wahn, kein Spott, dich hier getrennt von deinem Gott! 5. Wenn nun der Tag des Herrn erſcheint, verläßt dein Leib der Gräber Ruh. Zum zweitenmal mit dir vereint, wird er unſterblich, ſo wie du. O Seele, zittre länger nicht, daß deiner Huͤtte Bau zerbricht! Mel.

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