Druckschrift 
Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

4 ggeſät, lin 3 20 aufenſähe

eſung, mi 4 E ich werd vn⸗ b

9 di und hog ennt eug

Der! Chrtn

er

Wit dein Tuumf

d2m den Si Sr. Graun folle

wi den Gott, we

A bliſer ſchar

üc en und H.

[nmſer Theil.

.3,, Ghriſten, an t u Geiſt von i

Ert lebet hier da an t ihm, den chu werden W ein ort will fem htin und ßilt

AA 1

den liim 66 5) cchbin; urEn, 14 ti ſu ne aWelt beſtimm

Uregeht nus

tei dan hier d eichnam nun 8 achfür dieſ zi 9= dien uin e Mn

4 ren nai

meinem Staube:

Die

er bliebe wenn kein Him⸗ mel wäre, für meine Wün⸗ ſche doch zu klein. Mein Geiſt findt' nicht im Staube Ruh': er eilt erhabnern Gü⸗ tern zu.

3. Es ſchuf mich ja der Gott der Liebe, zum höh'ren Gluͤck, zu höh'rer Luſt, und

pflanzte ſelbſt dazu die Trie⸗

be ſo ſtark, ſo tief in meine

Bruſt. Er, der mit Sehn⸗ ſucht mich erfüllt, läßt wahr⸗ lich ſie nicht ungeſtillt.

4. Der Wunſch, ihn ewig treu zu lieben, der höh'ren Wahrheit Licht zu ſehn, der hier noch unerfüllt geblieben, muß einſt noch in Erfüllung gehn. So wahr Gott die⸗ ſen Trieb mir gab, erſtirbt er nimmer in dem Grab.

5. Gott iſt gerecht, er

wird einſt richten: die Tu⸗

gend wird durch ihn gekront. Er wird, was ſie gedrückt, vernichten; man hier verhöhnt. Das La⸗ ſter mag es hier ſich freun; e dort kann es nimmer, glück⸗ lich ſeyn

6.70ſt's. mögküch, kann

Gott anders handeln? Gilt

denn kein Recht in ſeinem Reich? Die Frommen, die

hiernvor ihm wandeln, ſind

die den Uebelthatern gleich? Nein, Tugend ſiegt! Ich ſterbe drauf: Gott weckt anüche zur Vergeltung auf.

Ernweckt mich auf aus dies hofft

uferſtehung.

terhöhen, die

winkt in höhrer Luſte mir

187

mein Herz, dies ſagt ſein Wort. Dies Wort, laut triumphirt mein Glaube, treibt mächtig alle Zweifel fort. Wie froh erhebt ſich nun mein Geiſt, da Gott in ſelbſt unſterblich heiſfe.

8. Mein Jeſus lebt! Wer will mich tödten? Er ſichert mir Unſterblichkeit. Er gibt mir Muth in Todesnöthen, und leitet mich zur Seligkeit. Auch dieſer Leib muß aufer⸗ ſtehn, vollkommner einſt zum Himmel gehn.

9. Ihr Thäler ſinkt! Fallt,

Berge, nieder! Mein feſter

Glaube fürchtet nichts. Ich ſterbe; doch erwach ich wieder am Morgen eines ewigen Lichts. dann fängt mein

neues Leben an, und, Gott, u

wie e ſelig t bim ich dann In voriger Mandie

er Lenpenſtewet,

-& was dallebet; er bricht des Winters Feſſeln los; der Blumen ſchöner Flor erhebet verjüngt ſich nusder Erde Schooß⸗ und freund⸗

lich lächelt ger mir zus un⸗ ſterblich⸗ freu bie 7. Manſchen

biſt duln 2. Die Sonne lſt; demmr

Schmetterlingen das Band mit ihrer ſiehFer erhebt die zarte

Strahlenmacht,

Schwinge ⸗e geſchmuückt mit neuer Fruͤhlingspracht, und

zu: