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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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3. Mein Gott, ich weiß nicht, wie ich ſterbe, weil auch der Tod viel Wege hält

Dem einen wird das Schei⸗

den herbe, ſanft geht ein

andrer ans der Welt. Doch

wie du willſt, gib nur dabei, daß ich wohl zubereitet ſei. 4 Mein Gott, ich weiß nicht, wo ich ſterbe, und welcher Sand mich einſt be⸗ deckt. Doch wenn ich nur den Troſt ererbe, daß mich dein Ruf zum Leben weckt; ſo nehm ich jede Stelle ein: die Erd' iſt allenthalben dein. 5. Drum, liebſter Gott, wann ich nun ſterbe, ſo nimm du meinen Geiſt zu dir! Bin ich durch deinen Sohn dein Erbe, und hab' ich ihn im Glauben hier, ſo gilt mirs

gleich, und geht mirs wohl,

wann, wie und wo ich ſterben ſoll.

Mel. Mein ganzer Geiſt

25 5 Wi wird mir 4 dann, o dann mir ſeyn, wann ich, mich ganz des Herrn zu freun, in ihm entſchlafen werde? von kei⸗ ner Sünde mehr entweiht, entladen von der Sterblich⸗ keit, nicht mehr der Menſch von Erde ! Freu dich innig, meine Seele, und erwähle ſchon hienieden, was dir dient zum ew'gen Frieden.

2. Beſiege denn des Todes Graun, mein Geiſt; er iſt

ein Weg zum Schaun, der

Unſterblichkeit und Vergeltung.

Weg im finſtern Thale . Er ſei dir nicht mehr fürchter⸗

lich! Ins Allerheilichſte führt

dich der Weg im finſtern Thale . Gottes Ruh iſt un⸗ vergänglich, überſchwäng⸗ lich! Die Erlöſten wird ſie unausſprechlich tröſten.

3. Herr, Herr, ich weiß die Stunde nicht, die mich, wenn nun mein Auge bricht, zu deinen Todten ſammelt. Vielleicht umgibt mich ihre Macht, eh' ich dies Flehen noch vollbracht, mein Lob dir ausgeſtammelt. Vater, Vater, ich befehle meine Seele deinen Händen; laß mich meinen Lauf gut enden! 4. Vielleicht ſind meiner Tage viel; ich bin vielleicht noch fern vom Ziel, an dem die Krone ſchimmert. Bin ich von meinem Ziel noch weit; die Hütte meiner Sterb⸗ lichkeit, wird ſie erſt ſpät zer⸗ trümmert: laß mich, Vater, reiche Saaten guter Thaten dann begleiten vor den Thron der Ewigkeiten!

5. Wie wird mir dann, o dann mir ſeyn, wann ich mich ganz des Herrn zu freun, ihn dort anbeten wer⸗ de? Von keiner Sunde mehr entweiht, ein Mitgenoß der Ewigkeit, nicht mehr der Menſch von Erde ! Heilig! heilig! heilig! ſingen wir dir, bringen Preis und Ehre! Dir, der war und ſeyn wird, Ehre!

Mel.

b RalEhräu,

5n3

nen Tade hi tusiſtmein den mei Ge 2 c ſ Schrecken de Gruft; Gott erwecken, der he vuft

33 Und ne ſheden, auch nen Gott; ſ tit Freuden, in Gebot. 4 Ich hof ten, das vir lleßt. Ein ungeben, de

5. Dann

gegen mein haupt, und ſe Gegen des He geglauht.

Nal. Wann m

b von dieſer We nlovn

mant, michen