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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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174 ſſſ

hullt ſie, die Wahrheit, nicht ihr Bild. 6 13934330 5. Auf der immer lichtern Bahn ſeh ich dann mit hellern Blicken, was Erbarmer, du gethan, Menſchen ewig zu beglücken. Dunkel war mir hier Hende h. S, 6 Seele, füh⸗

3.

le dich t, Einſt ſchwingſt du

dich auf vom Staube! Heil

mir Einſt, Helohnet mich,

wenn er thätig war, mein Glaube! Furchtbar iſt mir nicht der Tod, wenn ich that, was Gott gebot. 7. Ohne Furcht und ohne Graun werd ich ihm entgegen gehen, werde Gott anbetend

ſchaun, werde, wie er iſt,

ihn ſehen, weil mein Tod durch Jeſum Chriſt Eingang

in den Himmel iſt. Mel. Alle Menſchen müſf en ſterb. 246+ dir zu ſterben,

ewig, Vater dein zu ſeyn, mit des Himmels frommen

Erhen hier ſchon deiner mich

zu freun, und mit ruhigem Gewiſſen, einſt mein Auge ſanft zu ſchließen; dieſe Gna⸗ de wünſch ich mirz die er⸗ bitt ich mir von dir!

2. Daß ich's könne, laß mich ſtrehen, frei vom Wahn und gſaubensvoll und ge⸗ recht vor dir zu leben, und zu leiſten, was ich ſoll! Ja,

mein Gott, gib Licht und

ir zu leben,

¹Unſterblichkeit und Vergeltung

Stärke, daß im Fleiße gu⸗ ter Werke ich 39 getreu, jeder dild ſei!an

Tigend Vor⸗

werden, ungehorſam keiner

Pflicht, nie ein Aergerniß auf Erben, nauch nach mei⸗ nem Tode nicht. Seelen noch nach ſeinem Sterben ihre Freuden azu verderben, ſie zu reitzen, dich zu fliehn⸗

welch ein Fluchowie fürcht

ich ihn! 3613 3 4. O wer wollte nicht auf

Erden immer Ltreben; gut zu ſeyn, um ein Denkmahl

einſt zu werden deß ſich die

Gerechten freun? Ja ſſch

will die Sunders locken, daß ſie nie ihr Herz verſtocken, und mit mir zum Ziele gehn

5. Daß auch, was ich hin⸗

terlaſſe, nie zur Ungerech⸗

tigkeit, nie zu Zank und bit⸗

term Haſſe meinen Erben Reiz verleiht, will ich früh

ſchon weislich ſorgen; denn

mein Tod iſt nicht verbor⸗ gen. Freudig ſcheid ich von der Welt), hab ich ſo mein Haus beſtellt. 21

6. In den letzten Au gen⸗

blicken ſei mein Herz von Sorgen frei! Sagen müͤſſ' ich voll Entzücken: Du,

mein Vater, ſtehſt mir bei,

du, dem ich nun meine Seele und die Meinigen empfehle! Welch ein Ende! Guter Gott! gib mir einen ſolchen Tod!

Mel.

eſtändig dir

neige Seele ich ihn ſeſehn 2 E. 1 Sehmazenl u nen zu ekom ne herzen, zu det Kah D deinen Mund vich zu Kfrer letten Etunde hen ſeynn lücken, den⸗ zucken laß me wie in Gerig du mit dem e wie, Ueder 14. Der fre Nute. Priü dodh, ſaͤrbe richt wanke in noth! So iſt ſenbe, doch