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barkeit verehre. Sie iſt das Glück der Welt der Ruhm der Chriſtenheit, mein Klei⸗ nod, Troſt und Licht bis in die Ewigkeit.
2. Zum Licht, in dem du wohnſt, kann die Vernunft nicht dringen; mit Zweifeln und mit Wahn müßt ich voll Unruh ringen, hätt' ich dein göttlich Wort, den klaren Unterricht von dir und dei⸗ nem Sohn und meiner Seele, 83. Wie kraftig iſt dein Wort! Gott , vielen tauſend Chriſten gab deine Bibel Sieg im Kampf mit böſen Lüſten Sie beſſert ſanft das Herz! ſtarkt mich zu meiner Pflicht, iſt in Gefahr mein Schutz, in Finſterniß mein Licht. nannal nacle ann
44. der Fromme wird ge⸗
ſtärkt, der Sünder tief er⸗
ſchuͤttert; der Zweifler wird beſchamt des Spötters See⸗ le zittert; es troͤſtet ſich am Grab der Seinigen der Ehriſt, wenn er vom Wiederſehn im beſſern Leben ließ't.
5. Hier lernt der Weiſeſte
der wahren Weisheit Schä⸗
tze; hier faßt der Blodeſte die göttlichen Geſetze; hier
findet jeder Stand fuͤr jede
Lebenspflicht in allen Faͤllen
Rath und hellen Unterricht. 6. Wer fuhkt nicht deinen
Geiſt und ſeiner Wirkung Stärkelwer micht des Glau⸗ bens Kraft, und Trieb zum
Werke und Wohlthaten Gottes.
guten Werke, der mit dem lautern Wunſch nach Licht und Frömmigkeit mit Ehr⸗ furcht und Gebet der Schrift die Andacht weiht!
7. So kann kein anders Buch die Größe Gottes prei⸗ ſen, ſo faßlich ruͤhrend nicht den Weg zur Tugend weiſen. Durch keine Rednerkunſt wird ſo das Herz erquickt, zu jeder guten That ſo willig und geſchickt. 8
8. Bei dieſem Unterricht laß deinen Geiſt mich ruhren, und ſeine Gotteskraft an meinem Herzen ſpüren! Wer deinen Lehren folgt, füͤhlt ihre Göttlichkeit; ſie geben Licht und Troſt, im Tode Freudigkeit. 49
- ein Wort, o 200 D Höchſter, iſt vollkommen; es lehrt uns unſre ganze Pflicht; es gibt dem Suͤnder wie dem From⸗ men zum Leben ſichern Unter⸗ richt. O ſelig, wer es acht⸗ ſam hort, bewahrt und mit Gehorſam ehrt
2. Es leuchtet uns auf unſren Wegen, zerſtreut des Irrthums Finſterniß, ver⸗
kündigt Gnade, Heil und Segen, und machet unſer Herz gewiß. Es lehrt uns, Höchſter, was du biſt, und
was dir wohlgefällig iſt. 3. Dein Wort erweckt uns, dich zu lieben, und lehrt, wie
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wit vil du d dein Gebot üben, vie d unilus. A dein Mund ve 4. Gott⸗ gen ſud de der Gehuiich Gelh; ein Sc liher und gre S häte dieſer gen thut, we geheut, dem i
ſtets bereit. 5 8o laß! Auſtbetrachten de dein Wor La wich auf
achten was
nir begehrt; und Seelenru deinem Wone


