116 dich
einſt
mein Geiſt unſterblich beſingt. Dann ſtim⸗ men alle Sel'gen fröhlich ein; dann ſoll der ganze Himmel Zeuge ſeyn!
Mel. Wer unur den lieben Gott
(r ſtarb, der größ⸗ 165 E te Freund der Tugend, er ſtarb, von ſeinem Volk verkannt, das nicht in ihm den Freund der Ju⸗ gend, des Mannes und des Greiſes fand; in ihm, der nie auf Rang und Pracht, nur Anſpruch auf das Herz gemacht. 2. Wie aber werden wir erkennen, daß wir den größ⸗ ten Menſchenfreund nicht auch, wie einſt ſein Volk, verkennen, daß unſer Herz es beſſer meint mit Jeſu, deſſen Tod uns rührt, dem unſer ganzer Dank gebührt? Wenn ſeinem liebevol⸗ len Herzen auch unſer Herz an Liebe gleicht; wenn unter Leiden, unter Schmerzen, es nie von ſeinen Pflichten
weicht; wenn wir dem Feinde
ſelbſt verzeihn, und ihn mit Rath und Troſt erfreun;
4. Wenn wir ſtets reines Herzens leben; wie Jeſus , uns der Tugend weihn: und unſer eifrigſtes Beſtreben nur das iſt: Gott ergeben ſeyn; und wenn wir jede böſe That
Werke und Wohlthaten Gottes.
Herz ihn ehrt und liebt, und hoffen, daß nach dieſem Le⸗ ben Gott jene Seligkeit uns gibt, mit der er in der Ewig⸗ keit den, der die Tugend ehrt,
erfreut.
In voriger Melodie.
der, wie martert dich voll blinder Wuth der Frevel ausgelaßner Suͤnder! Aus allen Adern ſtrömt dein Blut, und tiefer, nie gefühlter Schmerz durchdringet Glie⸗ der, Sinn und Herz.
2. Doch Sanftmuth iſt in deinen Mienen, in deiner
Seele Zuverſicht; du flehſt: vergib, o Vater„ ihnen; was ſie jetzt thun, verſtehn ſie nicht! Und ruhig, bis dein Herz dir brach, trugſt du des Kreuzes Qual und Schmach.
3. Dein hohes Beiſpiel ſoll mich lehren, das Un⸗ recht dulden und verzeihn. Will Rachſucht meinen Geiſt
empören, Gekreuzigter, dann
denk' ich dein, wie du, ge⸗ martert und geſchmäht, für deine Peiniger gefleht.
4. Wie ſollt ich nun nicht Alle lieben, für welche du geſtorben biſt? Wie könnt' ich
Einen noch betruͤben, fur den du litteſt, Jeſu Chriſt? Wie!
nun nicht freudig Gutes thun, und ſtill in Gottes Willen ruhn?
5. Schreckt
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