Druckschrift 
Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ln: Arie dankätn ,; ich di B haſt du en d? Menſchenit (ee ichts verſcl =ugſt der Sünde * felgte Schme Azen; da traf 1 ng uf Schmach;

uf ³ em Herzen Ang as dir brach.

emößt von ala = Menſchen we t, Anſt du an deinen ze2 Fluch vor al h flohen dei nd warſt der Len t höhnten dar 8»j iſt denn m

= kann dir nachn ent n Schmerz, 84, mit welcher Su uns zu errenn 1l ie Laſt gehauſt en Il da ſo ſchwe di ſie dich du Jt= Gott, wie m danh! I. ieeſe Laſt und N

t= auch dir gemat

ne löſer, ſiehe a er Macht in Gi a ich Armen, n uldet hat, u 1 s Ertarmen Kſethat! Shu auf dich h n aller Zuverſtt = ich ſonſtga 1 r du nij 4 Nuhe fnden 3

Angſt und Pein!

ch, ſieh ihn dul 164 A den, bluten,

ſterben, weil Menſchenliebe

115

Erlöſung.

du mich, Herr, nicht liebſt? wo Reinigung von Sünden, wenn du ſie mir nicht gibſt?

7. Du haſt mir durch dein Leiden zur Tugend Muth und Kraft, in Truͤbſal Troſt und Freuden, die ewig ſind, verſchafft. O gib an dieſer Gnade auch meinem Glau⸗ ben Theil, und auf des Le⸗ bens Pfade mir Muth, Kraft, Troſt und Heil!

§. Soll ich, o Herr, einſt ſcheiden, o ſo verlaß mich nicht: ſei du in Todesleiden mein Troſt, mein Heilmein Licht! Wenn mir am aller⸗ bängſten wird in dem Her zen ſeyn, ſo reiß mich aus den Aengſten Kraft deiner

2. Ja, mir zum Troſt und ihm zur Ehre gereicht ſein ganzer Kampf, ſein Kreuzes⸗ tod; beſtätttgt iſt nun ſeine Lehre: ich baue feſt darauf in jeder Noth. Unſchuldig litt er zwar; doch Preis und Ruhm iſt auch im Kampf der Unſchuld Eigenthum.

3. Mich ſoll das Beiſpiel Jeſu lehren, der frommen Unſchuld Lohn ſei Seligkeit. Auch ich will Gott durch Tu⸗ b gend ehren, und willig thun, was ſein Geſetz gebeut, Die Pflicht des Danks dringt in⸗ nig mich dazu, und Tugend gründet wahre Seelenruh.

4. Nie will ich mich am Feinde rächen: auch dies lehrt Jeſn hohes Beiſpiel mich; in bange Klagen nie ausbrechen, verlör auch gleich mein Pfad im Dunkel ſich. Durch Leiden ging zum Ziele Jeſus hin; ich folge ihm, weil ich ſein Schüler bin.

5. Was fürcht' ich noch des Todes Schrcken? Im Grabe ſchlief auch einſt der Men⸗ ſchenfreund. Mag Erde mei⸗ ne Aſche decken, wenn einſt

des Todes dunkle Nacht er⸗ ſcheint! Der Gott, der ihm das Leben wieder gab, ruft einſt auch mich aus meinem dunklen Grab.

6. Nimm hin den Dank für deine Liebe, mein Ret⸗ ter, den mein ganzes Herz dir bringt! Dort dank ich dir mit reinem Triebe, wenn

2 dich

9. Laß du mein ganzes Hoffen dann in Erfüͤllung gehn, und mich im Geiſte offen, Herr, deinen Him mel ſehn! Mit heiligem Ent⸗ zuͤcken will ich dann glau⸗ bensvoll nach dir, mein Hei land blicken. Wer ſo ſtirbt, der ſtirbt wohl!

In eigener Melodie.

ſterben! O meine Seele! ſag ihm frommen Dank! Sieh Gottes einz'gen Sohn dort

ihn ſo heftig drang! Wo iſt ein Freund, der je, was er, gethan, der ſo, wie er, für Suͤnder ſterben kann?