ich mich
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uns Troſt, Muth und Ge⸗ duld durch deinen Tod be⸗ reiten; und naht einſt unſer Tod heran, ſo laß uns die⸗ ſe Pilgerbahn als Gläubige beſchließen!
Mel. Herzliebſter Jeſu! 155 Uſchuldigſter, du hatteſt nichts verbrochen, doch ward das Todesurtheil dir geſprochen! Du, Heiligſter, biſt ja in Miſ⸗
ſethaten niemals gerathen. 2. Und doch wirſt du verworfen und verhöhnet, mit einem Dornenkranz zur Schmach gekrönet, gegeiſelt, und, von Schmerzen ſchon
eentkräftet, ans Kreuz gehef⸗
tet. 3. Was iſt die Urſach al⸗
ler ſolcher Plagen? Ach, unſre Sünden haben dich
geſchlagen! Zu ihrer Tilgung haſt du, Herr, erduldet, was wir verſchuldet.
4. O große Lieb'! o Lie⸗ be, kaum zu faſſen! Auch mir zum Heil haſt du dich mmartern laſſen. Damit ich lerne Sünden ernſtlich mei⸗ den, willſt du, Herr, leiden.
5. Ach, großer Mittler, groß zu allen Zeiten, wie kann ich gnugſam deine Treu' ausbreiten? Wer hat dich je für deiner Liebe Proben genng erhoben?
6. Doch dir gefällts, wenn
dir folge, und des Fleiſches
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ſelbſt bekämpfe,
Werke und Wohlthaten Gottes.
Lüſte dämpfe; ſo ſei denn auch forthin mein ganzes Leben nur dir ergeben!
7. Gib ſelbſt zu dieſem heiligen Geſchäfte mir Schwa⸗ chen deines guten Geiſtes Kräfte, daß er mich auf den Pfad der Tugend führe, und mich regiere!
8. Dann werd' ich dank⸗ voll deine Huld betrachten, dich lieben und die Luſt der Welt verachten, mit allem Eifer ſuchen, deinen Willen treu zu erfüllen.
9. Zu deiner Ehre will ich Alles wagen, kein Drohen achten, keine Schmach, noch Plagen; mich ſollen auch des bängſten Todes Leiden nicht von dir ſcheiden.
10. Empfang ich einſt vor unſers Gottes Throne, wie du empfingſt, die Seligkeit zum Lohne , dann will ich
würdiger dein Lob beſingen,
und Dank dir bringen. Mel. Auf meinen lieben Gott
ein Jeſu, für 1 56 Mein Veſn welch ein ſo herber Schmerz, den du weit mehr als Striemen, Schläg' und Wunden! Die kleine Zahl von Freunden kränkt dich, gleich deinen Feinden.
2. Kaum naht ſich die Ge⸗ fahr: ſo bebt der Jünger Schaar. Die erſt ſich hoch vermeſſen, eh' ſie der Treu' vergeſſen, den Tod ſelbſt vor⸗
zu⸗
empfunden,
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