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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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üte 1 ic, durc di

I ner Melodie

ge mich d Sünden kriu Serr Jeſu Chrit lannsvoll bedenken ¹ Vorben biſt, 1 (= der Schulden nfüllten Sünden rworben haſt.

undervolle Lich, Seele, recht! 6. g Aeiem Triebe d ſeinen Kuect ann eignen Soi fͤr mich vellc⸗ laen in Mant, d Tood. ler kann mir dm p aoder Fluch, w oht? Gott ſit 6eGnaden; dumg 5 Tod bin ich vn Mh befreit, un angſllich fürchn Gvigkeit.

dr ſag ich dir un e und mein Lels Se Todesſtun Le? und Dal⸗

ſch dir für deine ich m

Erloͤſung.

Treu auf ewig ganz erge⸗ ben und thätig dankbar ſei!

5. Herr, laß dein bittres Leiden mich reizen, als ein Chriſt mit allem Ernſt zu meiden, was vor dir ſuͤnd⸗ lich iſt! Nie komme mir aus meinem Sinn, wie viel es dich gekoſtet, daß ich erlöſet bin!

6. Mein Kreuz und meine Plagen, und wär's auch Schmach und Spott, hilf mir geduldig tragen. Laß

nur, mein Herr und Gott,

mich fliehen jede Luſt der Welt, und dem Exempel folgen, das du mir vorgeſtellt!

7. Laß mich an Andern üben, was du an mir ge⸗ than, und meinen lieben, gern dienen jeder⸗ mann, ohn' Eigennutz und Heuchelei, und wie du mirs erwieſen, aus wahrer Lieb' und Treu!

8. Ju meinen letzten Stun⸗ den erquicke mich dein Tod, daß ich, mit dir verbunden, beſieg auch dieſe Noth! Du biſt es, Herr, auf den ich trau! Stärk' meine Seel' im Tode, daß ich dich ewig

ſchau! Mel. Befiel du deine Wege

u, der ſich einſt 1 45 D voll Liebe ſelbſt bis zum Tod und Grab, aus mitleidsvollem Triebe, zu unſrer Rettung gab, ach unter welchen Plagen ſchloß

Nächſten

101 ſich dein Lebenslauf! Mit Zittern und mit Zagen ſtiegſt du zum Oelberg anfyü.

2. Die ſchauervollen Stun⸗ den der Martern waren da. Du ſaheſt Hohn und Wun⸗ den, dein Kreuz auf Gol⸗ gatha, den Tod, die Grabes⸗ höhle, und fuͤhlteſt Angſt und Noth; betrübt war dei⸗ ne Seele, betrübt bis in den Tod.

3. Ach, welche Angſtge⸗ fuͤhle ergriffen da dein Herz! Im nagenden Gewühle von Bangigkeit und Schmerz lagſt du vor Gott im Stau⸗ be, mit Todesſchweiß be⸗ deckt. Wie kämpfte da dein Glaube, von banger Furcht erſchreckt.

4. Auf dich der Menſchen Beſter drang Angſt auf Angſt

herzu, und doch hing nie⸗

mand feſter an ſeinem Gott, als du. Wie ſehnlich bat dein Flehen um Schonung, und wie ſtill: es ſoll nur das

geſchehen, was Gott , mein

Vater, will!

5. So wareſt du mit Freu⸗ den gehorſam und bereit, nach Gottes Rath zu leiden, und gingſt mit Willigkeit der fre⸗ chen Schaar entgegen, die blutbegierig kam, dir Bande anzulegen, und dich gefangen nahm.

6. Der Meuſchen Heil zu fördern, gabſt du mit ſanf⸗

tem Sinn dich willig deinen

Mördern und ihren Martern hin