98 Werke und Wohlthaten Gottes.
umgeben, einſt ewig le⸗ ben! 10. Ja, wenn ich ſtets
der Tugend Pfad betrete, im Glauben kämpf', im Glau⸗ ben wach und bete: ſo iſt mein Heil ſchon ſo gewiß er⸗ ſtrebet, als Jeſus lebet.
11. Lockt böſe Luſt mein Herz mit ihrem Reize: ſo ſchrecke mich dein Wort, das Wort vom Kreuze! Und werd ich matt im Laufe guter Wer⸗ ke: ſo ſei mnirs Stärke!
12. Seh' ich dein Kreuz den Klugen dieſer Erden ein Aergerniß und eine Thorheit werden: ſo ſei's doch mir trotz alles frechen Spottes, die Weisheit Gottes!
13. Wenn endlich, Herr, mich meine Sünden kränken; ſo laß dein Kreuz mir wie⸗ der Ruhe ſchenken;
den Tod einſt leide, mir Fried' und Freude!
In voriger Melodie. 16/ 1 Dei hoch geprie⸗ — ſen, Herr, für deine Liebe! Sie drang dich zu dem mitleidsvollen Triebe,
fur eine Welt voll Suünder, ſelbſt dein Leben dahin zu
2. Fürwahr, du trugeſt unſrer Sünde Schmerzen.
O welch ein Herz gleicht dei⸗ nem edlen Herzen! Du ließeſt unſre Schuld an dir beſtra⸗ fen, uns Heil zu ſchaffen.
du der Welt
dein Kreuz, dieß ſei, wenn ich
3. O laß dies Heil doch auch mein Erbe werden! Was hab ich ſonſt für ſichern Troſt auf Erden? Was gibt mir ſonſt wohl wahren Grund zur Freude, wann ich einſt ſcheide?
4. Für mich, o Herr, biſt du ja auch geſtorben! Was durch deinen Tod erworben, das haſt du ja von großer Treu geleitet, auch mir bereitet.
5. O ſtärke ſelbſt mein Herz in dieſem Glauben! Kein banger Zweifel müſſe ihn mir rauben! Er müſſe mich zum Fleiß in guten Wer⸗ ken beſtändig ſtärken!
6. Sollt' ich mich nun noch frevelhaft erkühnen, der Sünde, die dich tödtete, zu dienen; ſo wär' ich ja, o Herr, nicht dein Erlöſter: du nicht mein Tröſter.
7. Nein, dir allein, der du durch deine Wunden auf ewig mich zu deinem Dienſt ver⸗ bunden, nur dir, mein Hei⸗ land, ſei mein ganzes Leben zum Dienſt ergeben!
8. Nichts ſoll mich je von deiner Liebe ſcheiden. Ich bleibe dein, bis du mich dort
wirſt weiden, wo deine Liebe
mit verklärten Zungen ſtets wird beſungen.
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der du für mich litteſt, auch
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