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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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Triebe dein = ſſchenliebe! D ſeine Feinde wi. nann mit ſich der Vlide,

Darmen, der Be⸗ au hoͤren, i

jenſt verzehren, 1 hben wahrer Gi⸗

berr war dein

ullucht der Eley 3i It nicht von dei Scegen, Troſ ommen, der ge⸗ V jekommen? Wi

* Herz gebrochen, ranke angeſpr⸗ je pflegteſt dug

=Erbet'ne mitu⸗

ceetrübten zu er =em Kummer u jie Unwiſſenden lje Verkehrten i ¹ uͤnder, die ſh 3= en, langmuths⸗ au locken: da = dein Geſchafte 1m Aufwand allet

hoch ſtieg dei heiland, da UA m en, Angſt un hmerzen lite Herzen, dih ma ließt van

men. mehr 36

Erloſung. 89

nen, und zur Schmach mit Dornen krönen, ja, uns Le⸗ ben zu erwerben, willig warſt, am Kreuz zu ſterben.

6. Deine Huld hat dich getrieben, Sanftmuth und Geduld zu üben, Haß mit Haß nicht zu vergelten, dei⸗ ne Schmäher nicht zu ſchel⸗ ten, Allen freundlich zu be⸗ gegnen, die dich läſterten, zu ſegnen, deine Moͤrder zu ver⸗ treten und fuͤr ſie zu Gott zu beten.

7. Aller Welten Herr und

Koͤnig, Sohn des Höchſten, W

o wie wenig haſt du je nach Ruhm getrachtet und auf Menſchenlob geachtet! Wil⸗

lig littſt du, um den Wil⸗

len deines Vaters zu erfül⸗ len, Armuth und Erniedri⸗ gungen. Lob ſei dir dafuͤr geſungen!

8. Laß mich, Herr, zu rei⸗ chem Segen, deinen Wandel oft erwaͤgen! Laß mich in der Angſt der Suͤnden Troſt und Hülfe bei dir finden! Heilige auch meine Triebe zu recht⸗ ſchaffner Menſchenliebe: laß mich immermehr auf Erden

deinem Bilde aͤhnlich wer⸗

den!

Mel. Gott Vater, an Erbarmen

1 31 Kein Lehrer iſt dir 1 Jeſu, gleich! An Weisheit und an Liebe reich, biſt du ſowohl durch Wort als That der ſchwa⸗ chen Menſchen ſichrer Rath.

Es freut mein Geiſt im Glau⸗ ben ſich, Herr Jeſu, dein, und lobet dich.

2. Du kamſt zu uns, von Gott geſandt, und machteſt uns den Weg bekannt, wie wir, befreit von Suͤnden⸗ ſchald, theilhaftig werden ſeiner Huld. Auf ewig ſei dir Dank und Ruhm, Herr, für dein Evangelium!

3. Du ſaheſt in der Gott⸗ heit Licht mit aufgeklärtem Angeſicht, was nach des Höchſten weiſem Rath die 6 elt noch zu erwarten hat; du machteſt ſelbſt durch dei⸗ nen Mund das Kuͤnftige den Menſchen kund.

4. Dies und die Wunder

deiner Hand ſind uns einl

gottlich Unterpfand, was man aus deinem Mund ge⸗

hoͤrt, ſei Wahrheit, die uns l

Gott gelehrt. Nie ſchwäche mir der Frevler Spott den Glauben an dies Wort von Gott !

5. Du lehrteſt uns durch Wort und That; man trifft der reinſten Tugend Pfad in deinem heil'gen Wandel an. Gib, Herr, daß ich auf die⸗ ſer Bahn, geſtaͤrkt von dir mit ſteter Treu dir nachzu⸗ folgen eifrig ſei!

6. Du biſt es, Herr, von dem das Amt, das die Ver⸗ ſoͤhnung predigt, ſtammt: du machſt durch treuer Lehrer Mund noch jetzt dein Hen

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