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keit danken wir dir, Gott der Gnade; Jeſu Chriſti Lehre ſtreut Freuden auf des Le⸗ bens Pfade, lehrt uns Maͤßi⸗ gung in Freuden, gibt uns hohen Muth im Leiden.
3. Sie gewaͤhrt uns Troſt und Rath in den allerbang⸗ ſten Leiden; ſie erleuchtet un⸗ ſern Pfad, wenn wir von der Erde ſcheiden; uns, von Todesnacht umgeben, leitet ſie zum beſſern Leben.
4. Wenn uns Erdenglück verläßt, unſre Lieben uns verlaſſen, hält ſie unſern Muth noch feſt, lehrt uns frohe Hoffnung faſſen; lehrt Geduld uns, gibt uns Staͤr⸗ ke zur Vollbringung guter Werke.
5. Sie lehrt: Menſchen zu erfreun, ſei des Herzens größter Segen; lehrt uns, Feinden ſelbſt verzeihn, die in Noth ſind, troͤſten, pfle⸗ gen, brüderlich die Menſchen lieben, ſegnen die, die uns betrüben.
6. Heil dem Menſchen, der ſie uͤbt, dieſe ſchoͤnen Tugend⸗ lehren! Heil dem, der die
Brüder liebt, ſich beſtrebt,
dich, Gott, zu ehren! Ewig ſelig wird er leben, ſtets nach hoͤhrer Tugend ſtreben.
Mel. Schmücke dich, o liebe Seele
2(Seiland, deine 30 H Menſchenliebe war die Quelle jener Trie⸗ be, die dein treues Herz re⸗
Werke und Wohlthaten Gottes.
gieret, und dich ſelbſt dahin gefuͤhret, daß du, unſerm Heil zu dienen, biſt in Knechts⸗ geſtalt erſchienen. O wer faßt die ſtarken Triebe deiner treuen Menſchenliebe!
2. Ueber ſeine Feinde wei⸗ nen, jedermann mit Hülf' erſcheinen, ſich der Blinden , Lahmen, Armen, mehr als vaͤterlich erbarmen, der Be⸗ trübten Klagen hoͤren, ſich in andrer Dienſt verzehren; das ſind Proben wahrer Gü⸗ te; und ſo, Herr, war dein Gemuͤthe.
3. O du Zuflucht der Elen⸗ den! Wer hat nicht von dei⸗ nen Haͤnden Segen, Troſt und Heil genommen, der ge⸗ beugt zu dir gekommen? Wie iſt dir dein Herz gebrochen, wenn dich Kranke angeſpro⸗ chen! Und wie pflegteſt du zu eilen, das Erbet'ne mitzu⸗ theilen!
a. Die Betrübten zu er⸗ quicken, ſie dem Kummer zu entruͤcken, die Unwiſſenden zu lehren, die Verkehrten zu bekehren, Suͤnder, die ſich ſelbſt verſtocken, langmuths⸗ voll zu dir zu locken: das war täglich dein Geſchaͤfte,
war's mit Aufwand aller
Kräfte.
5. O wie hoch ſtieg dein Erbarmen, Heiland, da du fuͤr uns Armen, Angſt und unerhörte Schmerzen litteſt mit gelaßnem Herzen, dich von Sündern ließt verhöh⸗
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