21
ſeines Odems Hauch, mein
—
———
—— —
——
—
—.
DHeerz von Freude ganz ent⸗ uuͤckt. Ein jeder Sinn, ein
jedes Glied erweckt zum Prei⸗
Wee mein Gemuͤth.
4. Ich bin nicht werth der
großen Guͤte, die du, mein Gott, an mir gethan; voll Muͤhrung preiſt dich mein Gemuͤthe und betet dich in Demuth an.
Dir will ich Herz und Leben weihn, und
ſtets ein Freund der Tugend ſeyn.
Mel. Wer nur den lieben Gott
Fs werde Gott von dir erhoben, du
Geiſt! Sollt ich nicht meinen
Vater loben, den jedes ſei⸗
ner Werke preiſt, ihn, der mich ſchuf, ſein Bild zu
ſeyn und ſeiner Liebe mich zu freun?
2. Schoͤn iſt der ſonnen⸗
reiche Himmel, den er zu ſei⸗
nem Stuhle waͤhlt; doch
iſt der ſonnenreiche Himmel
gedankenlos und unbeſeelt:
mir nur, dem Throne ſeiner
Hand, gab er Gefuͤhl, gab er Verſtand.
3. Anmuthig, praͤchtig zum Entzuͤcken iſt ſeine ganze Koͤr⸗
perwelt. Wer zaͤhlt die Reize,
die ſie ſchmuͤcken? Was ich
nur ſehen kann, gefaͤllt; und
dennoch kann ſie nicht, wie ſchoͤn, wie wundervoll ſie ſey, verſtehn.
46 Werke und Wohlthaten Gottes.
zu ihrer Wuͤrd' erhob, ſind ſie ſo herrlich; ſie erzaͤhlen nur Geiſtern meines Schoͤ⸗ pfers Lob. O Seele jauchze,
daß der Ruf der Allmacht
dich zum Geiſte ſchuf.
5. Ich, Gott ! kann den⸗ ken; ich gewinne, weil ich zu einem Geiſte ward, durch die Empfindung meiner Sin⸗ ne, Gedanken tauſendfacher Art. Auch ſtrebt ich, alle Gott zu weihn; wie ſelig koͤnnt ich hier ſchon ſeyn!
6. Ich kann ſie ſammeln, ſie verbinden; ſie trennen; wie es mir gefaͤllt, die Welt empfinden, mich empfinden, mich unterſcheiden von der Welt. Zu tauſend Thaten hab' ich Kraft; die gibt mir Gott, der Alles ſchafft.
7. Wie feurig duͤrſtet mei⸗ ne Seele nach Gluͤck und Luſt und Seligkeit! Nur daß ich oft betrogen waͤhle, was mich nach dem Genuſſe reut. Doch das iſt, Vater, meine Schuld, du ſchaffeſt, was du ſchaffſt, aus Huld.
8. Begabt mit wundervol⸗ len Sinnen, mit Freiheit, mit Vernunft von dir, ſollt' ich nur dich, Gott, liebge— winnen, dich nur, und was gebraͤche mir? Ach moͤgte meine Seele dein, mit allen ihren Kraͤften ſeyn!
9. Gott, meine Luſt ſei, dich zu kennen, dich, Urquell der Vollkommenheit; von deiner Liebe ganz zu brennen,
das
„e' uhm, † b dnsſnit iai Vinnſt d en ht, nich au. 8 ur ich, was!
V 5 Eswerde Gr 1 eoben, du, ſeite Huuch, mein Geill anht meinen Laley ſedes ſeinr Ver, Shn, d nih ſi a Bid zu ſeyn, zu aich ihm zu weit
A Git d 1n
2 O
lacht! Dich ria ⸗
und Pſalter! A Tnnder deiner Acan Schopfet under ane ganzer Leib, erhr a ſein jeder Sinn e mir beweiſet dei
12 Haupr, Aur a Hen Nund undan
in 1 di erhebe;, ſo lünglich ausge:
V
I Aden fein Gewu Glider ſagen u= 5 Gott, ein Ver ndeiner Veist) 1 D hitteſt lu
nich ut w. be uu achagun e ſtmictg
T
13hh,


