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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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Sdttes.

1 nun, Seele, ſti Ideſſen Wille, de =fen hat. Es gih She! Doſn. e Dein Yau ze, der weiß 1 en Rath.

3 iit das Heil uns

r, unſer Gott, iſ iemand gleig e und auf Erden. * Hoͤchſte und den nie begriffen wer⸗

lich iſt die Mae ber Alle dich er =Kron und zZepta

weit erſtreckt ſih t! Wo iſt de, niſe? Wohin auch uge ſieht, da ſah roͤße. Weit, üͤber mel weit geht die . Herrlichkeit. A Aber Alles.

8 dein liebſte Wer

Vorſehung. b 37

Werk, zu ſegnen, zu begluͤ⸗ cken.

4. Wohl uns, das du das Regiment, Gott ! uͤber Alles fuͤhreſt! Und wohl dem, der den Zweck erkennt, dazu du uns regiereſt! Ich, dein ſo ſchwacher Unterthan, ich bete dich in Demuth an. O ſieh auf mich mit Gnade.

5. Ich bin verderbt und fehlervoll, bin auf dem Tu⸗ gendwege nicht ſtets ſo eifrig, wie ich ſoll, bin oft zum Gu⸗

ten traͤge. Doch du biſt gnaͤ⸗

dig, und voll Huld vergiebſt dem Reuenden die Schuld. Drum hoff ich auf Verge⸗ bung.

6. Ich hoffe, weil mich der vertritt, den du fuͤr mich gegeben. Mein Jeſus, wel⸗ cher fuͤr mich litt, erwarb mir Recht zum Leben. Sein Tod macht mich vom Zweifel frei, ob ich der Gnade faͤhig ſey; auch mich hat er ver⸗ ſoͤhnet.

7. Herr! ewig will ich dei⸗ nen Ruhm mit Lob und Dank erheben. Dir will ich, als dein Eigenthum, mich ganz zum Dienſt ergeben. Mit Luſt will ich bis in den Tod nach deinem heiligen Gebot, durch deinen Beiſtand wan⸗ deln.

In eigener Melodie.

, ommt, kommt, den 2 4 K Herrn zu preiſen, der groß von Rath iſt, groß

von That, den Guͤtigſten, den Weiſen, der keinen ſei⸗ nes Gleichen hat. Der Herr thut große Werke. Wer beu⸗ get ſeine Kraft? Wer ſeines Armes Staͤrke, die alles Gute ſchafft? Er dehnet, gleich Gezelten, den weiten Himmel aus; er ſpricht, ſo gehen Welten aus ihrem Nichts heraus.

2. Er will und Sonnen flammen; auch draͤngt das Waſſer, wenn er ſpricht, in Wolken ſich zuſammen, und ihre Schlaͤuche reiſſen nicht. Er ruft den Unge⸗ wittern, das Meer wird un⸗ geſtuͤmm, des Himmels Saͤu⸗ len zittern, die Erde bebt vor ihm. Er will und Blitze zuͤnden, daß Staͤdte flam⸗ mend ſtehn. Er winkt und droht den Winden, ſchnell wird ſein Himmel ſchoͤn.

3. Er, er gebeut den Wel⸗ len: bis hierher! Ihm gehorchen ſie. Er legt in Felſen Quellen; ſie rieſeln und verſiegen nie. Er fuͤllet Wuͤſteneien mit ſeinen Wun⸗ dern an; heißt Thiere da ſich freuen, wo kein Menſch woh⸗ nen kann. Wer kann die Sterne fuͤhren? Wer kann, als er allein, der Dinge Lauf regieren, zerſtoͤren und er⸗ neu'n?

4. Herr! dein iſt alle Staͤr⸗ ke, und alle Huͤlfe, Gott ! iſt dein. Das preiſen deine Werke, die deiner Allmacht

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