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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
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Ze Luſt und d,

m 64 * ag auch klein

1. dir

ommem, rendi * Kzeeude ich; wie theuer ie Guͤte! Wie

8 ſo vaͤterli,

belchem reichen rfuͤllſt du dieſe aus! Du theilſt m Genuſſe ſo

reichlich aus. = Lebens Quelle

t, der du das

nn, o Herr, in

u den Schatten * 1, dein Licht. ² deiner Güte A gnadenvolles Herr, deine

au die, die dih

Ane ſie!

I liebſter Jeſu!

1t iſt die Liebe! Gott kann nur

ies ruft uns A⸗

a in wir blicken.

= Himmel, ſei er

rruͤbe: Gott iſ

der Menſchen hfaͤnde, ſelbſt em Saum der Erde

Alle deiner Sor⸗

und Eigenſchaften. 25

Erde ſtaͤnde, ſelbſt, wenn ich in die tiefſte Gruft mich gruͤ⸗ be, dich, Gott der Liebe!

3. So ſey es denn mein hoͤchſtes Ziel auf Erden, dir Geiſt der Liebe, aͤhnlich hier zu werden; der heißeſte, der erſte meiner Triebe ſey Men⸗ ſchenliebe!

Mel. Es iſt das Peil uns

Mie viele Freuden 38 W dank ich dir, die du mir, Herr, verliehen; und wie viel Suͤnden haſt du mir aus Gnaden ſchon ver⸗ ziehen! O Gott voll Lang muth und Geduld! noch taͤg lich haͤuf' ich meine Schuld, und deine Liebe waͤhret.

2. Bedenk ich, Schoͤpfer, deine Macht, blick ich in jene Ferne, und uͤberſeh des Him⸗ mels Pracht, und Sonne, Mond und Sterne; ſo bet ich dich voll Ehrfurcht an. Was iſt der Menſch, ruf ich alsdann, daß du dich ſein erbarmeſt!

3. Dein Auge ſchaut auf ihn herab: ſo geht er nicht verloren, nicht fuͤr die Welt, nicht fuͤr das Grab iſt er al⸗ lein geboren; die Welt ver⸗ geht mit ihrer Luſt; der du den Willen Gottes thuſt, dein Gluͤck ſoll ewig dauern. 4. Wann ich erwache, denk' ich dein, und wann ich ſchla⸗ fen gehe: denn du, mein Va⸗ ter, kannſt verleihn, um was ich kindlich flehe. Drum ſeufz ich kindlich ſtets zu dir;

Herr, was mir nuͤtzet, ſchen⸗ ke mir um deiner Guͤte Willen!

Mel. Herr, wir ſingen

39 frohen Triebe! Der Gott des Himmels iſt die Liebe! Er iſt's in alle Ewig⸗ keit! O wo kann ich Worte finden, den Ruhm der Liebe zu verkuͤnden, die ewig ſeg⸗ net und erfreut? Wer bin ich, Herr! vor dir? Nur ſtam⸗ meln kann ich hier: Liebe, Liebe! Kein Menſch ermißt, wie gut du biſt; ja ſelbſt der Engel faßt es nicht.

2. Wundervoll ſind deine Werke. Ich ſehe Weisheit, Macht und Staͤrke, und mei⸗ ne Seeke beuget ſich. Aber deine Liebe thronet da auch, wo Macht und Weisheit woh⸗ net; ich ſeh' es und erhebe mich. Was iſt's, das mich erſchreckt? Mein heller Blick entdeckt nichts, als Liebe. Der kleinſte Wurm, der Donner⸗ ſturm, und Alles, Alles prei⸗ ſet ſie.

3. Huldreich riefſt du mich in's Leben, um hohe Kraͤfte mir zu geben, um Freude um mich her zu ſtreun. Jeder Tag erzaͤhlts dem andern: die Erde, wo die Menſchen wan⸗ dern, ſoll Vorhof ihres Him⸗ mels ſeyn. Ich jauchze, daß ich bin, und oͤffne Herz und Sinn deiner Liebe. Von dir ge⸗ ſchuͤtzt und unterſtuͤtzt, durch⸗ lauf ich froͤhlich meine Bahn.

4. Truͤ⸗

Juldigt Gott , ihr

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4 b