4. Truͤben ſich auch meine Tage; hinweg mit jeder Jammerklage! nur du, mein Vater, truͤbeſt ſie. Licht ent⸗ ſtroͤmt den Dunkelheiten; du willſt nur Segen mir be⸗ reiten, und Troſt und Hoff⸗ nung fehlt mir nie. Von dir entweicht der Schmerz, und froh erfaͤhrt mein Herz dei⸗ ne Liebe. Wenn Alles bricht; ich zage nicht! Du reichſt mir deine Vaterhand.
5. Ach! wie kann ich dir vergelten, was du, Beherr⸗ ſcher aller Welten, mir ar⸗ men Erdbewohner gibſt? Suͤnde haͤuf ich oft auf Suͤn⸗ de, und dennoch ſeh' ich und empfinde, daß du, Erbar⸗ mer, mich noch liebſt. Du haſt Geduldm mir, und lockſt mich hin zadir durch die Liebe. Und wer dich ehrt und wiederkehrt, o Preis dir! den begnadigſt du.
6. Ja, du willſt der Suͤn⸗ der Leben. Selbſt deinen Sohn haſt du gegeben, daß er ihr Seelenretter ſei. Weis⸗ heit kam mit ihm hernieder; er litt und ſtarb fuͤr ſeine Bruͤder, und ſprach ihr Herz von Aengſten frei. O Gott, was fuͤhlt mein Geiſt! Wie ſtaunt er nun und preiſt deine Liebe! Dein Sohn er⸗ ſchien, du ſandteſt ihn! Wie doch haſt du die Welt geliebt!
7. Gott, ich will dir folg⸗ ſam werden. Wer iſt im Himmel und auf Erden, der
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deſſen Weſen
ſo, wie du, begluͤcken kann? Einſt umſtrahlet, gleich der Sonne, mich ewig, ewig Licht und Wonne, geh ich nur gern auf ſeiner Bahn. Dann ſchwebt mein Geiſt empor, und ſingt im Sternenchor: Liebe; Liebe! O Herr der Zeit und Ewigkeit! Ich weiß, daß du die Liebe biſt.
Geduld, Langmuth und Gnade Gottes.
Mel. Ein Lämmlein geht und
à Git welcher Lang⸗ 40 M muth und Ge⸗ duld traͤgſt du die Men⸗ ſchenkinder, o Gott! Auch bei gehaͤufter Schuld traͤgſt du die frechen Suͤnder! Sie nahen dem Verderben ſich; du ſiehſt es und es jammert dich des Elends dieſer Ar⸗ men. Daß ſie demſelben noch entfliehn, ſuchſt du ihr Herz zu dir zu ziehn, anus innigem Erbarmen.
2. Du goöoͤnneſt ihnen Zeit und Raum, noch in ihr Herz zu gehen, du laͤßt den un⸗ fruchtbaren Baum nicht ohne Pflege ſtehen. Du ſchoneſt ſein von Zeit zu Zeit; ver⸗ zieheſt, voll Barmherzigkeit, ihn gaͤnzlich abzuhauen. O welche Langmuth und Ge⸗ duld! Wer ſollte deiner Va⸗ terhuld nicht inniglich ver⸗ trauen?
3. Erbarmeſt du dich ſchon ſo ſehr ſelbſt frevelhafter Suͤn⸗
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Huld! Rur dSn ſe Freude, danr Prüfungszeit 2 be deiner Gog, m a Beßrung lei
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herrlict tägliſg uns Allen, dit a n Erden wallenn ir 3 Sünder. 2 Dieſer be t dt ſich zw 2 3
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