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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Grossherzogthum Hessen
Entstehung
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iiſt getreu! Er etreu! Er Jalch und was

ſu. Au 4 iir Bane vin Ales, was er thut 1 gibt Gepuld und Fleiß in jeden 2. Gott8iſt getreu getreu! Er, den in, fuͤhrt mich Plan, im Wech⸗ dinge zum Ge⸗

ygen Heils hin⸗ nir gnaͤdig mei⸗ und laͤgt mich ähriſtum finden.

xreu!

t getreu! Stet erblick auf ſein . Auch freut es

michon ein irdiſch

hh und dankbar

uns zu ſchwer

Mer tragen, und

ter alle Klagen. reu!

ſt getreu! Mein

fehlt dir noch, ſtets zu freun? treu und fuͤrchte doch die Welt ſeyn.

= Gott iſt getreu⸗ A getreu! Vergit⸗ icht, wie zaͤrl⸗

ct, li

Selbſt Iſchen Neid und m en mir alsdann

und Eigenſchaften.

lich treu er iſt! Ihm treu zu ſeyn, ſei deine liebſte Pflicht, weil du ſo werth ihm biſt! Halt feſt an Gott, ſei treu im Glauben! Laß nichts den ſtarken Troſt dir rauben: Gott iſt getren!

Liebe, Guͤte und Barm⸗ herzigkeit Gottes.

In eigener Melodie. 32 Iie groß iſt des All⸗ . maͤcht'gen Guͤte; iſt der ein Menſch, den ſie nicht ruͤhrt? der mit verhaͤr⸗ tetem Gemuͤthe den Dank erſtickt, der ihr gebuͤhrt? Nein, ſeine Liebe zu ermeſ⸗ ſen, ſei ewig meine groͤßte Pflicht. Der Herr hat mein noch nie vergeſſen; vergiß mein Herz, auch ſeiner nicht.

2. Wer hat mich wunder⸗ bar bereitet? Der Gott, der

meiner nicht bedarf. Wer

hat mit Langmuth mich ge⸗ leitet? Er, deſſen Rath ich oft verwarf. Wer ſtaͤrkt den Frieden im Gewiſſen? Wer gibt dem Geiſte neue Kraft? Wer laͤßt mich ſo viel Gluͤck genießen? Iſt's nicht der Herr, der Alles ſchafft?

3. Schau, o mein Geiſt! in jenes Leben, zu welchem du erſchaffen biſt; wo du, mit Herrlichkeit umgeben, Gott ewig ſehn wirſt, wie er iſt. Du haſt ein Recht zu dieſen Freuden, durch Got⸗ tes Guͤte ſind ſie dein. Auch

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darum mußte Chriſtus lei⸗ den, damit du koͤnnteſt ſelig ſeyn.

4. Und dieſen Gott ſollt ich nicht ehren, und ſeine Guͤte nicht verſtehn? Er ſoll te rufen, ich nicht hoͤren?

den Weg, den er mir zeigt, nicht gehn? Sein Will' iſt mir ins Herz geſchrieben; ſein Wort beſtaͤrkt ihn ewig⸗ lich. Gott ſoll ich uͤber Alles lieben, und meinen Naͤchſten gleich als mich.

5. Dies iſt mein Dank, dies iſt ſein Wille: ich ſoll vollkommen ſeyn, wie er. So lang ich dies Gebot er⸗ fuͤlle, ſtell ich ſein Bildniß in mir her. Lebt ſeine Lieb' in meiner Seele, ſo treibt ſie mich zu jeder Pflicht; und ob ich ſchon aus Schwach⸗ heit fehle, herrſcht doch in mir die Suͤnde nicht.

6. O Gott ! laß deine Guͤt' und Liebe mir immerdar vor Augen ſeyn. Sie ſtaͤrk in mir die guten Triebe, mein ganzes Leben dir zu weihn. Sie troͤſte mich zur Zeit der Schmerzen, ſie leite mich zur Zeit des Gluͤcks, und ſie be⸗ ſieg' in meinem Herzen die Furcht des letzten Augen⸗

Mel. Herzliebſter Jeſu! 33(Xauchzt unſerm Gott! Er iſt von großer Guͤte, barmherzig und von

duldendem Gemuͤthe; will b Allen