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Für Sterbende.
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ſein, Wenn nun der Tod wird brechen ein! Wer wird alsdann Mit Troſt ſich meiner nehmen an? Ach Gott, verläßt mich alles hier, So thu das Beſte du bei mir.
6. Wenn mein Gewiſſensbuch
Und des Geſetzes Fluch, Wenn Sünd und Satan zum Verſuch
Tritt wider mich, Wer iſt, der
mein erbarmet ſich? Ach Gott,
verläßt mich alles hier, So thu das Beſte du bei mir.
7. Wenn Sprach, Verſtand und Sinn Anf einmal fällt da⸗ hin, Und ich nicht mehr bin, der ich bin, Wer ruft mir zu, Wenn mir der Schmerz läßt keine Ruh? Ach Gott, verläßt
mich alles hier, So thu das
Beſte du bei mir.
8. Wenn meiner Augen Licht Mir ferner leuchtet nicht, Und mir das Herz im Tode bricht Vor Angſt und Qual, Wer führt mich durch das finſtre Thal? Ach Gott, verläßt mich alles hier, So thu das Beſte du bei mir.
9. Herr Jeſu, du allein Sollſt mir in Todespein Die beſte Hülf und Labſal ſein. Auf dich will ich Die Welt geſegnen ewiglich. Ach Gott, verläßt mich alles hier, So thu das Beſte du bei mir.
10. Herr Jeſu, nimm mich auf, Zu dir im Himmel auf, Wenn ich vollendet meinen Lauf. Ich ruf zu dir, So lang ein Odem iſt in mir: Ach Gott, verläßt
mich alles hier, So thu das
Beſte du an mir.
Mel. Ach, ſieh ihn dulden, bluten. 375. Herr) leite mich in jene 675. H Stunde, Darin du ſegnend haſt an mich gedacht, Dein Abendmahl zum ewgen
Bunde Geweihet haſt in deiner
heilgen Nacht. Sei jetzt auch meinem Geiſte liebend nah, Be⸗ gleite ſegnend mich nach Golgatha.
2. Wie liebreich ſammelſt du die Deinen, Um ſie mit Himmels⸗ ſpeiſe zu erfreun! Mit dir ſie ewig zu vereinen, Sprichſt du im Ster⸗ ben noch: gedenket mein! Auch ich will nun dein Lebensbrot empfahn, Du willſt dich mir in meinem Leiden nahn.
3. Auch mir reichſt du zu mei⸗ nem Leben Dein Brot, der Gnade ſichres Unterpfand; Auch mir willſt du den Kelch des Friedens geben, Drum nehm ich dankbar
ihn aus deiner Hand. Wo zwei
und drei vor dir verſammelt ſind, Da biſt auch du, da ſtärkeſt du dein Kinnd.
4. Für mich haſt du dich hin⸗ gegeben, Du ſtarbſt für mich, für meine Sündenſchuld. Das iſt mein Troſt, ich werde ewig le⸗ ben, Du giebſt dem Reuigen des Vaters Huld. Mit dir verbunden geh ich in den Tod, Du ſtärkeſt mich auch in der letzten Not.
5. Wie litteſt du im Kampf ſo ſtille, Wie brach für uns in Liebestren dein Herz! So ſei ge⸗ horſam dir mein Wille, So mache du mich ſtill in meinem Schmerz. Ruf du mir ſtets ins Herz: ge⸗
denke mein, So kann ich froh und dir ergeben ſein.


