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Neujahrslieder.
Sorgen und Gefahr. Nun ſchweige jede Klage, Mein ganz Gefühl ſei Dank. Dir, Hüter meiner Tage, Erſchalle Lobgeſang.
2. Der du mich haſt erhalten, Mein Schöpfer und mein Hort, Dich laß ich ferner walten, Und traue deinem Wort. Dir iſt mein Will ergeben, Er iſt nicht weiter mein; Mein Herz, mein ganzes Leben Soll dir geheiligt ſein.
3. In deinen Rat ſich ſchicken, Iſt Weisheit und giebt Ruh. Soll mich die Armut drücken: Mein höchſtes Gut biſt du; Soll mich Verfolgung plagen: So ſchützeſt du mich doch; Soll ich Verachtung tragen: Ich trage, Herr, dein Joch. 4. Soll ich verlaſſen leben: Verlaß nur du mich nicht. Soll ich in Angſten ſchweben: Sei meine Zuverſicht. Und ſoll ich Krankheit leiden: Wollſt du Geduld verleihn. Soll ich von hinnen ſcheiden: Führ mich zum Leben ein.
Mel. Wie wohl iſt mir, o Freund. 63 Heir⸗ den die Sonnen und
* die Erden Durch ihren Bau voll Pracht erhöhn, Durch deſſen Machtwort Welten werden, Und Welten wieder untergehn! Herr, den durch laute Lobgeſänge Der Kreaturen ganze Menge In aller Zeiten Lauf erhob! Der Engel Chöre nachzuahmen, Preiſt unſre Seele deinen Namen, Und unſern Mund erfüllt dein Lob.
2. Wie, Gott, dein Arm die Welt bewahre, Verkündigt jeder Tag der Nacht; Ein Jahr erzählt dem nächſten Jahre Die großen Wunder deiner Macht. DeinStuhl,
o Gott, bleibt ewig ſtehen, Du biſt und bleibeſt, wir vergehen, Wie ſchnell verſtrömet unſre Zeit! Schon wieder iſt ein Jahr vom Leben, Das uns dein Gnadenrat gegeben, Im Abgrund der Vergangenheit.
3. Kommt, heut ſei uns eii Tag des Bundes! Dem frommen
Bunde bleibet treu, Und den Ge⸗ lübden unſres Mundes Stimm ohne Falſch das Herz auch bei. O Land, gelobe Gott zu dienen, Um du wirſt wie ein Garten grünen Den er ſich ſelbſt gepflanzet hau Laß wandeln uns auf ſeinen Wegen, Dann macht mit ihrem vollen Segen Uns ſeine Vatergüte ſatt
4. Gott, ſchau herab aus deinen Höhen Mit Huld auf unſer Vol und Land. Gieb uns, was wir in
Chriſto flehen, Aus deiner milden
Vaterhand. Gott, ſättige mit langem Leben Den König, den du uns gegeben, Durch Frömmigkei beſteh ſein Thron; Lehr du ihn ſelbſt das Land beglücken, Daß win in ihm dein Bild erblicken, Um ſei
5. Tritt den Gewaltigen zu Seite, Die um den Thron dee Königs ſtehn, Daß ihren Ral
die Weisheit leite, Und ſie de 3 Volkes Wohl erhöhn. Sei mit den
Obern unſers Landes, Auf daß zur Wohlfahrt jedes Standes Ihn Amt und Wirken wohl gedeih⸗ Du wolleſt deiner Güte Segel Auf alle treue Bürger legen, Daf jeder dir gehorſam ſei.
6. Des Heiligtumes Dienet ſtärke Der Geiſt des Lichtes und der Kraft Er, der zu ihrem Se⸗
genswerke Das Wollen und Voll⸗
ein Schild und großer Lohn
64 1 dif Jür h
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