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Evangelisches Gesang-Buch / herausgegeben nach den Beschlüssen der Synoden von Jülich, Cleve, Berg und von der Graffschaft Mark
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m Fi Gönadenreit

aut gewinen Den Huld⸗ ommt und küßt 1 Liehe! A h, daß nir ußen bliebe Hier, eligkeit

Ich dank di ſchon. danke, der zuns Leben giebt, Wer kann di denken?Alio hat Goh liebt, Uns ſeinen ſchenken. über die Vernunft er ingt mit Fiiſterniſſen nein Herz mi Majeſtät mein Geuſſen. ann der Sunne Wurn⸗ loch ihren Bnu ergrün⸗ ch kann ichider Sonne are Wärm mpfinden. n ich auch nicht Got⸗ nJeſu Tod ergründen, Göttliche der That, mein Herz empfinden. mmir den KTroſt, daß t Nicht mene Schuld icht Gott zund mein So werd ig angſtvoll

riſti Wort nicht Got⸗ zo werd ichirren müß⸗ Gott iſt, nnd was ich den ſoll, nicht wiſſen. jeſen Troſt der Chriſ⸗ mir kein Spötter rau⸗

Adventslieder.

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eiſt de ben] Ich fühle ſeine Göttlichteit, Und halte feſt am Glauben.

8. Des Sohnes Gottes Eigen⸗

tum, Durch ihn des Himmels Erbe: Dies bin ich, und das iſt mein in Ruhm, Auf den ich leb und ſterbe.

9. Er giebt mir ſeinen Geiſt, das Pfand, Im Glauben mi zu ſtärken, Und bildet mich durch ſeine Hand Zu allen guten Werken.

10. So lang ich ſeinen Willen gern Mit reinem Herzen thue, So fühl ich eine Kraft des Herrn, Und ſchmecke Fried und Ruhe.

11. Und wenn mich meine Sünde kränkt, Und ich zum Kreuze trete, So weiß ich, daß er mein gedenkt, Und thut, worum ich bete.

12. Ich weiß, daß mein Erlöſer lebt, Der mich einſt aus der Erde Erweckt und zu dem Reich erhebt, Da ich ihn ſchauen werde.

13. Kann unſre Lieb im Glau⸗ ben hier Für ihn jemals erkalten?

Dies iſt die Lieb, o Gott, zu dir:

Dein Wort von Herzen halten. 14. Erfüll mein Herz mit Dankbarkeit, So oft ich dich nur

nenne, Und hilf, daß ich dich alle⸗

zeit Treu vor der Welt bekenne.

15. Soll ich dereinſt noch wür⸗ dig ſein, Für dich hier Schmach zu leiden, So laß mich keine Schmach noch Pein Von deiner Liebe ſcheiden.

16. Und ſoll ich, Gott, nicht für und für Des Glaubens Freud empfinden, So wirk er doch ſein Werk in mir, Und rein'ge mich von Sünden.

17. Hat Gott uns ſeinen Sohn geſchenkt:(Laß mich noch ſterbend denken,) Wie ſollt uns der, der

ihn geſchenkt, Mit ihm nicht alles ſchenken?

Mel. Wie ſchön leucht't uns der. 33 Der Heiland kommt, lob⸗ *+ ſinget ihm, Dem Herrn, dem alle Seraphim Das Heilig,

ch Heilig, ſingen! Er kommt, der ein⸗

geborne Sohn, Verläßt des Him⸗ mels hohen Thron, Um Heil der Welt zu bringen. Preis dir, Daß wir Von den Sünden Rettung finden, Gnad empfangen, Und zum Himmelreich gelangen.

2. Willkommen, Friedensfürſt und Held, Erlöſer, Mittler, Heil der Welt, Willkommen hier auf Erden! Du kommſt, der ſündgen Welt zu gut, Du lleideſt dich in Fleiſch und Blut, Willſt unſer Bruder werden. Ja du, Jeſu,

Kommſt uns Armen voll Er⸗

barmen mild entgegen, Wandelſt unſern Fluch in Segen.

3. Du bringſt uns Troſt, Zu⸗ friedenheit, Heil, Leben, ewge Se⸗ ligkeit, Sei hoch dafür geprieſen! O Herr, zu arm und ſchwach ſind wir, Die Treue zu vergelten dir, Die du an uns erwieſen. Da wir Ganz hier Im Verderben müßten ſterben, bringſt du Leben; O was kannſt du Größres geben?

4. Wir bringen dir ein dankbar Herz, Und wollen fromm in Freud und Schmerz Nach deinem Vor⸗ bild wandeln. Verwirf dies unſer Opfer nicht, Und gieb uns deines Geiſtes Licht, Wie dirs gefällt, zu handeln. Zeig dich Freundlich,

Hilf uns Schwachen, daß wir wachen, beten, ringen,

Und zu

deinem Reiche dringen.