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Jeſu Chriſt! Welch ein Heil, am Sohne Theil, Theil durch ſeiner Zukunft Gaben an Gott ſelbſt zu haben.
3. Keine Macht der Leiden kann von ihm uns ſcheiden; Er bleibt ewig treu! Dort wird er vom Böſen gänzlich uns erlöſen, hier ſteht er uns bei. Unſer Freund, mit Gott vereint, kann nicht ſeine Brü⸗ der haſſen, noch ſie hülflos laſſen.
4. Wann wir einſt ermüden, führt er uns im Frieden in des Gra⸗ bes Nacht. Unſre todten Glieder giebt die Erde wieder ihm, der ſie bewacht. Jeſus ruft uns aus der Gruft, er, der ſelbſt den Tod einſt ſchmeckte, den das Grab bedeckte.
5. Auf dem Richterthrone werden wir im Sohne unſern Bruder ſchau'n. Heil uad ewig's Leben wird er Allen geben, die noch dann ihm trau'n. Er ward hier verſucht wie wir. Ueberſchwenglich wird er lohnen und der Schwachheit ſchonen.
6. Eilet, eilt ihr Sünder! werdet Gottes Kinder! werdet Seiner werth! Eilet, eilt ihr Frommen! Seid, wie er, vollkommen! blei⸗ bet Seiner werth! Preiſet ihn, daß er erſchien, daß er ſich für euch gegeben, durch ein göttlich Leben! Münter.
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Chriſtnacht.
359. 24. December.
Denn da dies dem Geſetze unmöglich war, weil es durch's Fleiſch geſchwächt war, ſo hat Gott ſeinen Sohn geſandt in der Geſtalt des ſündlichen Flei⸗ ſches— damit die vom Geſetze erforderte Gerechtig⸗ keit in uns erfüllet würde, indem wir nicht nach dem Fleiſche, ſondern nach dem Geiſte wandeln.(oͤm. 8, 3. 4.)
Nichts Gutes war von uns zu erwarten, ehe er kam; aber nun erwartet Gott Alles von uns, nachdem er uns ſei⸗ nen Sohn und durch ihn Alles geſchenket hat. Er erwartet alſo doch nicht mehr, ſondern nur ſo viel, als er gegeben hat.— Jeſu Bild und Weſen ſoll in uns ausgebildet und wir ihm gleichfoͤrmig werden. Dazu iſt er uns gegeben. Wer
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