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Schatzkästchen enthaltend biblische Betrachtungen mit erbaulichen Liedern auf alle Tage im Jahre zur Beförderung häuslicher Andacht und Gottseligkeit / von Johannes Gossner ; stenotypirt von Karl Tauchnitz in Leipzig
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ind zu dir liſe hat reichen dij rempel. g., h) 1 Die Erwäht di ſeine Gnaden läßt, die ſtets ſin z die haben wah. heiligen Tenpl Lempel, ſagt Pu hm bleiben und in everharren. Vie uns wie in ſeinen dieſen Hoͤfen ds Gnade und des ein bleiben, wen inmal geſchmecket Naͤhe einmal er: ſuche doch keinn dieſes verſucht,

vird er aus den der reiche Troſt eßt, nur in ſei⸗ genoſſen wird,

dfen des Herru, 4 und bloß, wih⸗

.(Off. 3, 17.) 3 geb' ich Alles hin.

nein Heiland Jefa Ein und Alles hit nſtört, durch deines

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2. Ach, brächt' ich dir viel tauſendmal, jetzt und mein Lebenlang, für deine ſelge Gnadenwahl den allerwärmſten Dank; daß du, ſo ungeſchickt ich bin, mich dennoch angefaßt und deinen liebevollen Sinn mir offenbaret haſt.

3. Daß du mich aus der Welt heraus zu deinem Volke nahmſt, und ſelbſt zu mir wie in dein Haus und deinem Tempel kamſt. O welch ein unausſprechlich Glück, dein Eigenthum zu ſein! O möcht' ich jeden Augenblick dein Herz dafür erfreun!

4. O ſäh' ich's ſtets in deinem Licht mit Dank und Freuden an, bedächt' es und vergäß' es nicht, was du an mir gethan! Ach, laß mich meine Sterbenszeit in deiner Näh' durchgehn, bis ich dich in der Ewigkeit von Angeſicht werd' ſehn. E. R. Rchl.

nd.

9. 9. Januar. b

Herr, frühe wolleſt du meine Stimme hören, frühe will ich mich zu dir ſchicken.(Pf. 5, 4) Gott, der Herr, iſt Sonne und Schild, der Herr giebt Gnade und Ehre, er wird kein Gutes mangeln laſſen den Frommen.(Pſ. 81, 12) Euch aber, die ihr meinen Na⸗ men fürchtet, ſoll aufgehen die Sonne der Gerechtig⸗ keit und Heil unter deſſelben Flügeln.(Mal. 4, 2)

Fruͤhe Morgens, fruͤhe in deiner Jugend, ſollſt du dich zum Herrn ſchicken, taͤglich fruͤhe dich zu ihm erheben. Du kommſt ihm nie zu fruͤhe, er iſt ſchon vor dir aufgeſtanden,

deine Stimme zu hoͤren und ſein Herz zu deinem Herzen zu

neigen. Je fruͤher und herzlicher du am Morgen gleich ſein Antlitz ſucheſt, deſto herrlicher und kraͤftiger wird er dir als Sonne aufgehen und als Schild erſcheinen, alle Nacht und

Finſterniß aus deinem Gemuͤthe verbannen, dein Herz in

Glauben und Liebe fruchtbar machen. Die Gaͤrtner pflegen ihre Pflanzen und Gewaͤchſe der Morgenſonne auszuſetzen; ſo laß du in den Garten deines Herzens die Sonne der Gerech⸗