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Etwas vom Liede Mosis, des Knechts Gottes, und dem Liede des Lammes, Das ist: Alt- und neuer Brüder-Gesang von den Tagen Henochs bisher : für alle Kinder und Seelen Gottes mit einfältigem Auge gesammlet und zu verständigem Gebrauch überlassen
Entstehung
Seite
407
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im ſiebzehnden Seculo.

O JESt!, wie ſuͤſſe biſt du! was bringſt du fuͤr ſe⸗ lige ruh! O JESll, mein Leben! was ſoll ich dir ge⸗ ben? ſuſſer als honigſeim biſt du mir nu.

Du riecheſt ſo kraͤftig und gut, erquickeſt leib, leben und blut; du klingeſt ſo ſchöͤne, wie engel⸗getone, ſetzeſt in jauchzen der trauri⸗ gen muth..

Wie herrlich beweiſeſt du dich! wie innig erfreueſt du mich! o himliſche Sonne! d ewige Wonne! alle mein leben ergiebet dir ſich.

O bleibe doch immer bey mir, mein Himmel und gott⸗ liche Zier! Ich wil dich ſtets preiſen mit herrlichen weiſen, ſingen und klingen und tonen von dir.

Nim alles und jedes, was mein, zu deiner beluſtigung, ein! mein herze ſoll werden dein himmel auf erden! JE⸗ Sll, wie kanſt du denn an⸗ derswo ſeyn?

Nei Feudeſ r und Meein Freund iſt mir un N 1 ich bin Ihm ein un⸗ berwandter Cherubim: wir ſchaun einander immer an,

ſo viel Er mag, ſo viel ich

kan.

Er liebet mich ganz in⸗ niglich; ich lieb Ihn wieder uͤber niich c neiger ſch zu mir mit gunſt, ich mich zu Ihm mit keuſcher brunſt.

383 Er ſucht in meinem her⸗ zen ruh; und ich ſchrey ſei⸗ nem immer zu: Er wuͤnſcht zu ſeyn in meiner ſeel, und ich in ſeiner Seiten⸗boͤl. Er ſtillet meines geiſts begier, ich bin in Ihm und Er in mir: Er koͤmt mit ſei⸗ nem gnaden⸗kuß, ich zu Ihm mit gebeugtem gruß. Er hat an mir ſein' eigne luſt, und ich an ſeiner mil⸗ den bruſt: Er iſt mein ange⸗ nehmſter klang, und ich ſein liebſter lobgeſang. Er iſt mir Braͤutgam, ich Ihm Braut, hat ſich mit meiner ſeel getraut: Er blei⸗ bet unzertrennlich mein, und ich bleib unablaͤſſig ſein.

660.

O Braͤutigam, wie iſt dein

kuß ſo ſuͤſſe meiner ſeele! wie lieblich iſt der wunden⸗ fluß, das ausgegoßne ole! wie iſt das herz ſo voller troſt, das du, o JESu, lieb⸗

gekoſt! 661.

Mein JESu, ſuſſe See⸗ len⸗Luſt! mir iſt nichts auſſer dir bewuſt, wenn du mein herz anblickeſt: die⸗ weil dein gruß ſo lieblich iſt, daß man auch ſeiner ſelbſt vergißt, wenn du den geiſt erquickeſt, daß ich in dich, aus dem triebe reiner liebe, von der erde uͤber mich ge⸗

zogen werde. Was