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Weicht, ihr trauer⸗gei⸗ ſter, denn mein Freuden⸗ Meiſter, JESuS, trit herein; denen, die GOtt lieben, muß auch ihr betruͤ⸗
en lauter zucker ſeyn: duld'
ich ſchon hier ſpott und hohn, dennoch bleibſt du auch im leide, JESu, mei⸗ ne Freude!
654.
ESn, du mein liebſtes J Leben, meiner ſeelen Braͤutigam, der du dich fuͤr mich gegeben an des bittern creutzes ſtamm! JIESu, meine Freud und Wonne, all mein' Hoffnung, Schatz und Theil, mein' Erloſung, Schmuck und Heil, Hirt und Konig, Licht und Son⸗ ne! ach, wie ſoll ich wur⸗ diglich, mein HErr JESl3l! preiſen dich. „Hochgelobet, hochgeehret ſey des HErren theurer nam, herrlich iſt ſein reich vermehret, das aus gnaden zu uns kam. Er iſt GOtt, der uns gegeben ſeel und leib, auch ehr und gut, der durch ſeiner engel hut ſchuͤ⸗ tzet unſer leib und leben. Danket Ihm zu aller friſt, weil der HErr ſo freund⸗ lich iſt.
Dieſes, JESu, ſchafft dein Lieben, JESli, GOt⸗ tes liebſter Sohn! das dich in die welt getrieben von des hohen himmels thron.
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O wie troͤſtlich iſt dein Lei⸗ den! o wie heilig iſt dein wort, das uns zeigt des le⸗ bens pfort, daß wir uns in freuden weiden, wo die groſſe Furſten⸗ſchaar dir zum dienſt iſt immerdar.
Kom, mein Liebſter! laß dich ſchauen, wie du biſt ſo wohl geſtall't, ſchoͤner, als die ſchoͤnſten auen, allzeit lieblich, nimmer alt. Komm, du Aufenthalt der ſiechen, komm, du lichter Gnaden⸗ ſchein; komm, du ſuͤſſes Blumelein, laß mich deinen balſam riechen: kom̃, mein Leben, kom heran, daß ich dich genieſſen kan!
Schaff in mir, noch hier auf erden, daß ich, wie ein baͤumlein, veſt dir moͤg ein⸗ gepflanzet werden; dieſen ſchatz halt ich fuͤrs beſt. Meine ſeele, GOtt, verlan⸗ get, daß ich moͤge frolich ſtehn, und mit klaren augen ſehn, wie dein' hohe woh⸗ nung pranget. Leib und ſeel erfreuen ſich, HERR! in dir ganz inniglich.
Lieblich ſind dein' ewge huͤtten, ſchoͤn von gnad und himmels⸗gunſt, da du pfle⸗ geſt auszuſchutten deiner ſuͤſ⸗ ſen liebe brunſt! Sehet, Er kommt einzuziehen, als ein Ehren⸗Konig pflegt, wenn Er ſeine ſeind' erlegt; alles volk ſoll ſich beuhen, hoch zu preiſen unſern GOtt, GOtt den HErren Zebaoth.
677. Ihr


