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Etwas vom Liede Mosis, des Knechts Gottes, und dem Liede des Lammes, Das ist: Alt- und neuer Brüder-Gesang von den Tagen Henochs bisher : für alle Kinder und Seelen Gottes mit einfältigem Auge gesammlet und zu verständigem Gebrauch überlassen
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mich, daß ich ſey geſund, edle Salbe, ſuͤſſes Oele!

Wie wünſch ich dich, mein Himmel⸗brod, verborg⸗ ner Menſch und GOtt! Se⸗ lig iſt, der da kan haben dei⸗ ner ſtarken Gottheit kraft, und ſein herze mit dem ſaft deiner ſuͤſſen Menſchheit la⸗ en!

O gieb dich mir, und ruͤcke mich, mein JESll, ganz in dich! laß mich dich in dir genieſſen; denn ich kan in ewigkeit ſonſt von kei⸗

ner luſt und freud, als von

dir, mein Manna! wiſſen. 652. Du wonnigliches Gut, daß alle geiſter ſpeiſet, und allen ereaturen gnad und huld erweiſet! wenn wirſt du dich in mich begeben und uͤberfluͤſſig mich erfuͤll'n? wenn wirſt du ſelber ſeyn mein leben und alle mein be⸗ gehren ſtill'n?

Du hochgewuͤnſchte Ruh,

du Freude der betrubten, du Ziel und Mittelpunet der wallenden geliebten! wenn wero ich, JESll! zu dir kommen und unabſcheid⸗ lich bey dir ſeyn? wenn werd ich in dich aufgenom⸗ men? wenn? JESu, wenn? mein einigs Ein! 653 *

ESu, meine Frende,

meines herzens Weide, JESu, meine Zier! Ach

Evangeliſche Lieder

wie lang', ach lange iſt dem herzen bange und verlangt nach dir; GOttes⸗Lamm, mein Braͤutigam! auffer dir ſoll mir auf erden nichts ſonſt lieber werden. Unter deinem ſchirmen bin ich vor den ſturmen aleer feinde frey; laß den ſatan wittern, laß den feind erbit⸗ tern, mir ſteht IEſus bey; ob es itzt gleich kracht und blitzt, ob gleich ſund und hoͤlle ſchrecken, IEſus wil mich decken.

Trotz dem alten drachen, trotz des todes rachen, ttotz der furcht dazu; tobe weit, und ſpringe! Ich ſteh hier und ſinge, in gar ſcchret ruh: GOttes macht häͤſt mich in acht; erd und ab⸗ grund muß verſtummen, ob ſie noch ſo brummen.

Weg mit aleen ſchäßen: du biſt mein Ergetzen, J⸗ Su! meine Luſt! weg, iht eiteln ehren, ich mag euch nicht horen, bleibt mir Um⸗ bewuſt! Elend noth creut ſchmach und tod, ſoll mich, ob ich viel muß leiden, nicht von IEſu ſcheiden.

Gate nacht, o weſen, das die welt erleſen! mir gefällt du nicht; gute nacht, ihr fnden, bleibet weit dahin⸗ ten, kommt nicht mehr ans licht! gute nacht, du ſy b und pracht; dir ſey dumehr tod als leben! gute nachtge

geben. Weicht,

h i bde, hand.

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