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Etwas vom Liede Mosis, des Knechts Gottes, und dem Liede des Lammes, Das ist: Alt- und neuer Brüder-Gesang von den Tagen Henochs bisher : für alle Kinder und Seelen Gottes mit einfältigem Auge gesammlet und zu verständigem Gebrauch überlassen
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Seite
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Ich will dich lieben, mei⸗ ne Krone! ich will dich lie⸗ ben, meinen GOtt! ich will dich lieben ohne lohne, auch in der allergroͤſten noth: ich will dich lieben, ſchoͤnſtes Licht! bis mir das herze bricht.

34.

u unvergleichlichs Gut!

wer wollte dich nicht lieben, wer wollte nicht ſein herz um dich, oo GOtt! be⸗ truben? Ach waͤre doch mein geiſt und ſinn zu dir ſchon ganz, mein JEſu, hin!

Du biſt die Majeſtaͤt, der alles ehr erzeiget, der HErr, vor dem erd, hoͤll und him⸗ mel tieff ſich neiget: und dennoch biſt du mehr ge⸗ mein, als immer mehr der ſonnen⸗ſchein.

Du biſt die Weisheit ſelbſt, die ewiglich regieret, der tieffeſte Verſtand, der alles glucklich fuͤhret: und doch koͤmmſt du mich hinzu⸗ fuͤhrn, daß ich auch ſoll mit dir regiern.

Du biſt das hoͤchſte Gut, du darfſt kein gut verlan⸗ gen; Du ſelbſt biſt alle Luſt, darfſt keine luſt empfangen: und doch macht dir mein armes herz, bis dieſen tag, noch freud und ſchmerz.

Du biſt die Schonheit ſelbſt, du kanſt nichts ſchoͤ⸗ ners finden! es kan dich nichts, als nur dein eigne ſchoͤnheit/ binden: und doch

Evangeliſche Lieder

hat deiner liebe band dich mir, dem ſchatten, zuge⸗ wandt.

Du ſitzeſt auf dem thron, vor dem die teufel zittern; es darf in deinem reich ſich ohne dich nichts wittern: und doch giebſt du dich ſo herab, um mich, bis an das ereutz und grab.

b 638.

ZJeige mir dein Angeſccht * ſchönſter Nazarener! well mir deiner augen licht lieber iſt und ſchoͤner, als der hel⸗

len ſternen ſchein und der

himmel ſelbſt mag ſeyn.

Laß mich ſehen deinen glanz, unerſchaffne Sonne daß ich dich betrachte ganz ewge Seelen⸗wonne! la

hee geſtalt, die Ach wie ſelig iſt die Brant⸗

antlitz hat geſchaut, die du ſo erquicket! denn was ſolt ihr lieber ſeyn, als des Braͤutgams augenſchein;

Was vor freude muß die ſchaar deiner heilgen haben, die ſich nun ſchon ganz und gar mit dem anſchaun la ben! denen keinmal mehr gebricht dein verklaͤrtes an⸗

geſicht. 8=O du Glanz der herrlih⸗ keit, unbeflecktes Siegen Ausdruak der Dreyeinigtin ewger ſchoͤnheit Splegel,

wenn werd ich wuͤrdig ſeytt

zu heſchauen deinen ſchein! zu beſchauen d Zeige

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