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ertigt worden, gelebet, man etwa nichts zu ver⸗
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der verſert 1 beſſern gefunden haben wuͤrde.
In der Vorrede ſcheints ungewiß, ob die Bruͤder⸗ Kirche iemalen ein eigenes Geſangbuch mehr auto⸗ riſiren moͤchte. Es duͤrfte aber doch der Gebrauch ei⸗
nes vollſtaͤndigen Geſangbuchs um verſchiedener Umſtän⸗
de willen noͤthig ſeyn, wenigſtens zu einem vernuͤnftigen Haus⸗ und Privat⸗Gottesdienſte, zum Gebrauch in allge⸗ meinen Verſammlungen und Predigten, zum Nachſchlagen, zuErlernung der mancherley Ausdruͤcke der Glaͤubigen und zur Erhaltung der Connexpion mit der ganzen Chriſtenheit in einem Hauptſtuck des Gottesdienſtes, auch wol zur Endigung der Lieder⸗Controvers, beſſern Realiſtrung, oder zur Supprimirung der nie erkannten Colleetionen, und endlich zum nuͤtzlichen Amuſement der Liebhaber einer realen Kirchen⸗Hiſtorie.
Auch wird in beſagter Vorrede aller kleinen und groſ⸗ ſen Birten⸗Zaͤuſer gedacht: wir haͤtten aus aleen etliche Geſaͤnge exhibiren ſollen. Es fehlen aber nicht nur die Alt⸗Engliſchen, ſondern auch andere Europaͤiſche und Amerieaniſche, auch neuere Lieder manches Viri deſiderio- rum, worauf kuͤnftig zu ſehen waͤre.
Auch ſind der Lieder aus unſerer Stamm⸗Kirche zu wenig: ſollten wol bey der zweyten Edition auf mehrele Anſtalt machen.
Aus den BibelsZymnis des Alten Teſtaments erſiehet man, wie man den Namen des HErrn gelobet, ie nach⸗ dem Er ſich von Zeit zu Zeit offenbaret in ſeiner Macht und Gnade unter ſeinem Volk, und in ſeinen Gerichten
ſowol uͤber den Ungehorſam und Heucheley ſeines Volks,
als uͤber die Feinde deſſelben. Die Religions⸗Prineipia waren, GOtt einfaͤltig vertrauen, und Ihn fürchten, Ihm gehorchen, und ehrlich und aufrichtig ſeyn, ſeine Sunde bekennen und um Gnade bitten. Zur Zeit der Koͤnige fangen die groſſen Klagen an uͤber den Verfall, und das Verlangen und Troſt nach Dem und mit Dem, der da kommen ſollte, und Præludia des Reichs der Liebe.
Auch
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