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II. Von den Eig
enſchaften Gottes. 23
mehr in jener welt. Du ſchaffſt ihm ſelbſt aus leiden Den herrlichſten gewinn, Und fuͤhreſt ihn zu freuden, Die ewig waͤhren, hin. Wie groß iſt deine guͤte! Mich ihrer ſtets zu freun, Laß,
gott, auch mein gemuͤthe
Voll liebe zu dir ſeyn.
Mel. Wer nur den lieben dc. oder: Du weiſer ſchoͤpfer ꝛc. Nr. 3.
ſonnen glänzen,
Reicht deine huld, die uns!
erhaͤlt; Reicht uͤber unſers himmels grenzen, O vater, bis zur fernſten welt; Gleich ewigen gebuͤrgen währt Die guͤte, die dein volk verehrt. i
2. Dir, gott, iſt kein ge⸗ ſchoͤpf verborgen; Nicht eins vom menſchen bis aufs thier; Du wuͤrdigſt alle dei⸗ ner ſorgen; Sie danken luſt und leben dir. Es mag auch klein und niedrig ſeyn, Dir, gott, iſt nichts zu groß, zu klein.
3. Mit frommen freudigem gemuͤthe Erheb ich, gott voll gnade, dich! Wie herrlich iſt nicht deine guͤte! Wie liebſt du uns ſo vaͤterlich; Uns, die wir ohne furcht und graun Stets deinem ſchutz und ſegen traun!
34. Mit welchem reichen uͤberfluſſe Erfuͤllſt du dieſe welt, dein haus! Du theiiſt ihn allen zum genuſſe, So
weit nur deine
vaͤterlich, ſo reichlich aus, Und jedes lebens quelle fließt Aus dir, der du das leben
g. Wir ſehn, o herr, in dei⸗ ner ſoune, Den ſegen deiner huld, dein licht; Entzeuch uns deiner guͤte wonne, Dein anadenvolles aufſehn nicht! Herr, deine huld erfreue die, Die dich verehren! ſegne ſie!
der ein menſch, den ſie nicht
ne liebe zu ermeſſen, Sey ewig meine groͤßte pflicht. Der herr hat mein noch nie vergeſſen; Vergiß, mein herz, auch ſeiner nicht.
2. Wer hat mich wunder⸗ bar bereitet? Der gott, der meiner nicht bedarf. Wer hat mit langmuth mich ge⸗ leitet? Er, deſſen rath ich oft verwarf. Wer ſtaͤrkt den frieden im gewiſſen? Wer gibt dem geiſte neue kraft? Wer laͤſſt mich ſo viel guts genießen? Iſts nicht ſein arm, der alles ſchafft?
3. Blick, o mein geiſt, in jenes leben, Fuͤr welches du erſchaffen biſt; Wo du, mit herrlichkeit umgeben, Gott ewig ſehn wirſt, wie er iſt.
B 4 Du
C. In eigener Melodie Nr. 6. 87g. 52
25 Mie groß iſt des all⸗ 8817 28. Wa ſchtgen guͤte! Iſt 1482 5
rührt, Der mit verhaͤrtetem Zan gemuͤthe Den dank erſtickt,„„ der ihm gebührt? Nein, ſei⸗


