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Neues Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden in den Hochfürstl.- Hessen-Casselischen Landen
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ndlch iſ, her, hen,

u retten, die dich

ud wenn der fre.

h verlacht, uch ſtraf,

zuuͤben: Gib, dag

aer allmacht ſchuz

als ein ſchild, he.

lich auch nicht men,

imm und trutz Mur icht erſchrecke; Ou

eib und ſeele. l hoͤchſter welehe gott! Kein menſh

as allenthalben roth, , weißt rath zu fn ewahre mich, daß ic cht Mit bangen un ale. Gib, daß ic

zuverſicht Mein wo

befehle, Und Kindl

h traue.

tt, du biſt hellgurh Und kanf nicht b. en; Wer ſagtn vil, dein knecht, Muß ide weiden: Gib, ß 1 der ele eruf befeiße, dul er kechtſchaffue, eine wege 50

einen,

bat ſie ſch 18

du draͤueſt; Auch hoffe, was

. uw

kenn und ehr,

ſpuren!

I. von Gott.

gott, und gut, Vergibſt die ſchuld dem 3 1 Er⸗ barmſt dich, wie ein vater thut, Von herzen deiner kin⸗ der: Laß reichen troſt, von deiner huld, In meine ſeele Pieſſan Und laß mich nach bereuter ſchuld Auch wieder ruh genieſſen, Und dann vorſichtig handeln. 10. Gott, deſſen wahrheit ſtets beſteht: Wohl denen, die dir glaͤuben! Wann erd

und himmel einſt vergeht,

Wird dein wort ewig blei⸗ ben! Gib, daß ich fuͤrchte dein gericht, Und alles, was

dein wort verſpricht, Daß du mirs gern verleiheſt: Wer belt wird nicht zu ſchan⸗ den.. 8 11. Gott, wenn ich dich ſo Dein wort zum grunde ſetze, Erfreu ich mich daruͤber mehr, Als uͤber

alle ſchaͤtze: Bis ich dort dich,

mein heil und licht! Voll⸗ kommener erkenne, Von an⸗ eſicht zu angeſicht Dich chaue, dich erkenne, Und un⸗ aufhoͤrlich lobe.

Mel. Herzliebſter jeſu, was ꝛc.

2. Steh um dich her! ſieh himmel, laͤnder, meere; Sieh der geſchoͤpfe unzählbare hee⸗ re! Schließ von dem bau, und vom verſtand der geiſter, Auf ihren meiſter.

3. O! ſieh hinauf zu den geſtirnten hoͤhen, Wo wel⸗ ten ſich in ihren kreiſen dre⸗ hen Und von der bahn ihr jahrsziel zu erreichen, Kein haarbreit weichen.

4. Sieh! wie die ſonne

oder: Eigene Melodie. Nr. 2.

jahr und tage theilet, Wie auch der mond durch ſeine laufbahn eilet, Und wie durch beyde tag und nacht der er⸗ de Regieret werde. 5

5. Was machts, daß die⸗ ſe ordnung ſtets vorhanden, Und unverruͤckt jahrtauſende

beſtanden? Kanſt du der

gottheit daſeyn, kraft und weſen Nicht darin leſen?

6. Sieh, menſch, du edler unter kreaturen! Sieh an dir ſelbſt der gottheit klare ſpuren! Kanſt du mit wahr⸗ heit dich verſtaͤndig nennen, Und gott miskennen?

7. O ſuͤnder! frag das na⸗ gende gewiſſen: Iſt denn

ein gott? o fuͤhl doch in den

biſſen, Die du empfindeſt, fuͤhl bey boͤſer ſache Den

ſt auch ein gott? wer herrn der rache.

5. Ißdarf noch alſo fra⸗ gen? Hoͤrt man nicht laute ein gott, zu ſagen.

8. Doch nicht genug: es iſt Oft

ſtimmen, die es ſagen? Es leugnets doch der menſch

kreaturen,

zeigen ſchrift, vernunft und durch ſein betragen, Wenn Der gottheit 5 als waͤr kein gott, in 8 l

fün⸗