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Gesangbuch für die Evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen
Entstehung
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5. Hilf christlich leben stetiglich, in dir einst sterben seliglich, und darnach fröh lich auferstehn, und mit dir in den Himmel gehn;

6. In loben und zu prei⸗

sen dich mit allen Engeln gte O Jesu, unsern Glauben mehr zu deines Namens Lob und Ehr Von J. Steuerlein u. J. Tapp, um 1620. Mel. Herr, ich habe miß⸗ gehandelt ꝛc 47 His„Herr Jesu, laß gelingen, hilf, das

neue Jahr geht an; laß es neue Kräfte bringen, daß aufs neu ich wandeln kann. Neues Glück und neues Leben wollest du aus Gna⸗ den geben.

2. Meiner Hände Werk und 2 Thaten, meiner Zunge Red und Wort müssen nur durch dich gerathen und ganz glücklich gehen fort. Neue Kraft laß mich erfüllen, zu verrichten deinen Willen. 3. Was ich dichte, was ich mache, das gescheh in dir allein; wenn ich schlafe, wenn ich wache, wollest du, Herr, bei mir sein; geh ich aus, 8 du mich leiten, kehr ich heim, steh mir zur Seiten.

4. Laß mich beugen meine Kniee nur zu deines Namens Ehr; hilf, daß ich mich stets

Jahreswechsel.

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bemühe, dich zu preisen mehr und mehr. Laß mein Bitten, Flehn und Singen zu dir in den Himmel dringen

5. Laß dieß sein ein Jahr

der Gnade, laß bereun mich meine Sünd; hilf, daß sie mir nimmer schade und ich

bald Verzeihung find, Herr,

in dir; denn du„mein Leben kannst die Sünd allein ver⸗ geben.

6. Tröste mich mit deiner Liebe, nimm, o Gott, mein Flehen hin, sieh, wie sehr ich mich betrübe, ja voll Angst und Zagen bin; stärke mich in meinen Nöthen, daß mich

Sünd und Tod nicht tödten.

7. Herr, du wollest Gnade geben, daß dieß Jahr mir heilig sei, und ich christlich könne leben, sonder Trug und Heuchelei, daß ich noch allhier auf Erden fromm und selig möge werden.

8. Jesu, richte mein Be⸗ ginnen, Jesu, bleibe stets bei mir; Jesu, zähme mir die Sinnen, Jesu, sei nur mein Begier; Jesu sei mir in Ge danken, Jesu, lasse nie mich wanken.

9. Jesu, laß mich fröhlich enden dieses angefangne Jahr; trage stets mich auf den Händen, halte bei mir in Gefahr. Freudig will ich dich umfassen, wenn ich soll die Welt verlassen.

Joh. Rist, T 1667.