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Gesangbuch für die Evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen
Entstehung
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dein und mir „wie jah ö dein Halle⸗

hinwiederum bin ich Glied und Eigentum will, so viel dein Geist giebt, stets dienen dir dirs beliebt. Hallelu 13. Ich will lujah hier mit Freuden singen für und für, und dort in deinem Ehrensaal solls schal⸗

len ohne Zeit und Zahl. Hallelujah! P. Gerhardt, T 1676.

Mel. Nun freut euch, lieben

Christen ꝛc.(Es ist das Heil uns.)

37 ch steh an deiner * Krippe

hier, oJesu, du mein Leben! Ich stehe,

bring und schenke dir, was du mir hast ge geben Nimm hin, es ist mein G zeist und Sinn, Herz, Seel und Mut, nimm alles hin, und laß dirs wohl gefallen!

2. Da ich noch nicht ge⸗ boren war, da bist du mir geboren und hast mich dir zu eigen gar, eh ich dich kannt, erkoren; eh ich noch war ans Licht gebracht, da hat dein Herze schon bedacht, wie di u m ein wolltest werden.

3. Ich lag in tiefer Todes⸗ nacht, du wurdest meine Sonne, die 3 die mi zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne. O Sonne, die das werte Licht des Glau⸗ ö in mir zugericht, wie schön sind deine Strahlen!

4. Ich sehe dich mit Freuden an und kann nicht

Weihnachten.

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satt mich sehen, und weil ich nun ni icht weiter kann, so preis ich, was geschehen. O daß mein Sinn ein Ab⸗ grund wär und meine Seel ein weites Meer, daß ich dich möchte fassen!

5. Wenn oft mein Herz vor Leide weint und keinen Trost kann finden, da ruft mirs zu: ich bin dein Freund, ein Tilger deiner Sünden; was trauerst du, o Bruder mein? Du sollst ja guter Dinge sein, ich zahle deine Schulden.

6. Du fragest nicht nach Lust der Welt, noch nach des Leibes Freuden; du hast dich bei uns eingestellt, an unsrer Statt zu leiden; suchst meiner Seele Trost und Freud durch dein selbst⸗ eignes Herzeleid; das will ich dir nicht wehren.

7. Eins aber, hoff ich, wirst du mir, mein Heiland, nicht versagen: daß ich dich möge für und für in meinem Herzen tragen. So laß mich deine Wohnung sein, komm, komm und kehre bei mir ein mit allen deinen Freuden!

8. Zwar sollt ich denken, wie gering ich dich bewirten werd de; du bist ein Schöpfer aller Ding, ich bin nur Staub und Erde; doch bist du ein so lieber Gast, daß du noch nie verschmäl et hast den, der dich gerne siehet. P. Gerhardt, T 1676.