Druckschrift 
Der himmlische Palmgarten des Wilhelm Nacatenus S.J. : nach dem lat. und deutschen Original bearbeitet, zum Gebrauche bequemer geordnet und mit vielen Pflanzen aus dem Paradiese der Kirche bereichert / von Theodor Wollersheim, Pastor zu Jüchen. Mit Erzbischöfl. Approbation
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Gott

gleich

t Gott für die Verg mein Herr und 0 ich sollte es vider Jemand zu n Sc und Hartnäckigkeit, worin ich bis

och fortan wagen, chone, o Herr, schone her verharret bin. Von

zeihe ich von ganzem Herze en Allen, die mir jemals etwas zu Leide ge than haben, und flehe ir nuth zu Dir, o Herr, Du wollest mich nicht strafen in Deinem Grimme, und nicht Ach, daß ich doch in Zukun ft, wie ein Te und wie ein Stummer, n

züchtigen in Deinem Zorne. her, nicht hören möchte auf i möchte reden, um Andere zu beleidigen, wenn meine Feinde wide aufstehen, und jene, die mir nachstreben, mich reizen! Verlasse wi nicht, o Herr, mein Gott; weiche nicht von mir; denn Du bist meine Geduld.(Psalm 70, 5.)

Der vierte Bußpsalm.

Psalm 50. Erbarme Dich meiner, o Gott, u. s. w., S. 586.

Gebet wider die Unkeuschheit. wider den Himmel und vor Dir, und bin t zu werden. Was soll ich thuen, 2 J leibt nicht im Menschen, weil er fleischlich gesinnt ist. Ach! erbarme Dich meiner! daß ich mit so vielen tausend Verworfenen, welche noch täglich die fluchwürdige Pest der Un zucht in die Hölle stürzt, noch nicht weggerafft bin, das verdanke ich Dei iner unbeschreiblichen Langmuth und Güte. Sollte ich denn wieder⸗ igen? Soll te ich Dein theuerstes Blut, o Jesus, das Du zur en vergossen hast, durch thierische Gelüste wie⸗ derum mit Füßen treten? Das sei ferne, o Jesus, das sei ferne! O der keuschesten Jungfrau Maria, ich bitte Dich, erlöse mich

b U

um ju

0 8

N meiner Sür

5 Du Soh vom Ge der e it. Wasche mich mehr und mehr von meiner Ungerechtigkeit und reinige n von er Sünde. Verwirf mich nicht

vol und nimm Deinen h. Geist nicht von mir. Er

schaffe, o Gott, in mir ein reines Herz.

Der fünfte Bußpsalm. Psalm 101. mein Geschrei zu Dir kommen. i wann ich auch immer in

err, erhöre mein Gebet

Wende von mir

Trübsal bin, neige

Wenn ich auch Dir rufe, so wollest Du mich alsbald erhören. Denn meine Tage schwinden hin wie Rauch, und meine Gebeine

verdorren wie dürre Reiser. Ich bin gemähet, wie Heu, und mein Herz ist dürre; denn ich ver gesse, mein Brod zu essen.