332.
Lieder über Tod und Grab.
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4. Freundlich blickt sein Aug' auf uns herab; Sein sanfter Hirtenstab Bringt Trost und Friede; Er wachet sich nie müde. Hallelujah!
332.
1. Am Grabe stehn wir stille Und säen Thränensaat, Des lieben Pilgers Hülle, Der ausgepilgert hat.
2. Er ist nun angekommen, Wir pilgern noch dahin; Er ist nun angenommen, Der Tod war ihm Gewinn.
3. Er schaut nun, was wir glauben, Er hat nun, was uns fehlt, Ihm kann der Feind nichts
rauben, Der uns versucht und quält.
333.
„Stimm' an das Lied vom Sterben, Den ernsten Abschiedssang; Vielleicht läuft heut' zu Ende Dein ird'scher Lebensgang,
Und eh' die Sonne sinket, Beschließest du den Lauf,
Und wenn die Sonne steiget, Stehst du nicht mit ihr auf.
„Es gibt nichts Ungewißres,
Als Leben, Freud' und Noth, Allein auch nichts Gewißres, Als Scheiden, Sterben, Tod.
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5.
S
6.
8.
Ja fürwahr! Er ist getreu und gut.
Auch unsre Heimat ruht
In seinen Armen.
Sein Name ist Erbarmen!
Hallelujah!
Fr Adolf Krummacher.
Mel. 320: Christus, der ist mein Leben. 4.
cyl.
Ihn hat nun als den Seinen Der Herr dem Leib entrückt, Und während wir hier weinen, Ist er so hoch beglückt.
.Er trägt die Lebenskrone
Und hebt die Palm' empor Und singt vor Gottes Throne Ein Lied im höhern Chor.
Wir armen Pilger gehen Hier noch im Thal umher, Bis wir ihn wiedersehen Und selig sind, wie er.
K. J. Phil. Spitta.
Mel. 63: Durch Trauern und durch Plagen.
Wir scheiden von dem Leben Bei jedem Lebensschritt;
Uns stirbt die Freud' im Herzen, Und unser Herz stirbt mit.
An unserm Pilgerstabe
Ziehn wir dahin zum Grab, Und selbst des Königs Scepter Ist nur ein Pilgerstab.
Ein Pilgerkleid hat Allen
Die Erde hier bescheert;
Wir tragen's auf der Erde Und lassen's auch der Erd'.


