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Gesangbuch für die Evangelisch-reformirte Kirche der deutschen Schweiz
Entstehung
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327. Lieder über Tod und Grab.

2. Wie seid ihr doch so wohl gereist! 3. Wir freun uns in Gelassenheit

Gelobt sei'n eure Schritte, Du friedevoll befreiter Geist, Du jetzt verlaßne Hütte!

Du, Seele, bist beim Herrn, Dir glänzt der Morgenstern; Euch, Glieder, deckt mit sanfter Ruh' Der Liebe stiller Schatten zu.

327.

1. Kommt, Brüder, laßt uns gehen!

Der Abend kommt herbei;

Es ist gefährlich stehen

In dieser Wüstenei.

Kommt, stärket euern Muth

Zur Ewigkeit zu wandern

Von einer Kraft zur andern:

Es ist das Ende gut.

2. Es soll uns nicht gereuen Der schmale Pilgerpfad; Wir kennen ja den Treuen, Der uns gerufen hat. Kommt, folgt und trauet dem! Ein jeder sein Gesichte Mit steter Wendung richte Hin nach Jerusalem!

3. Schmückt euer Herz aufs beste Und mehr als Leib und Haus, Wir sind hier fremde Gäste Und ziehen bald hinaus.

Viel Lust und Freud' bringt eeid: Ein Pilger muß sich schicken, Muß dulden und sich bücken Die kurze Pilgerzeit.

4. Kommt, Brüder, laßt uns gehen! Der Vater gehet mit; Er selbst will bei uns stehen

7. Kommt,

In jedem sauren Tritt.

Der großen Offenbarung;

Indessen bleibt das Pilgerkleid

In heiliger Verwahrung.

Wie ist das Glück so groß

In Jesu Arm und Schooß!

Die Liebe führ' uns gleiche Bahn,

So tief hinab, so hoch hinan! Nikl. Ludw. v. Zinzendorf.

Mel. 87: Auf, auf, ihr Reichsgenossen.

Wir gehn ins Ew'ge ein. Mit Gott muß unser Handel, Im Himmel unser Wandel Und Herz und Alles sein.

„Kommt, Brüder, laßt uns

wandern! Wir gehen Hand in Hand; Eins freuet sich am andern In diesem fremden Land. Laßt uns recht kindlich gehn, Uns auf dem Weg nicht streiten, So werden uns zur Seiten Die lieben Engel stehn.

. Sollt' wo ein Schwacher fallen,

Der Stärkre spring' ihm bei; Man trag', man helfe Allen, Man pflanze Lieb' und Treu'. Kommt, schließt euch fester an! Ein Jeder sei der Kleinste, Und Jeder gern der Reinste Auf unsrer Liebesbahn. laßt uns munter wandern! Der Weg nimmt immer ab. Es folgt ein Tag dem andern, Bald fällt der Leib ins Grab. Nur noch ein wenig Muth! Nur noch ein wenig treuer, Von allen Dingen freier Gewandt zum ew'gen Gut!