324. Lieder über Tod und Grab. 377
2. Das Leben ist gleich einem Traum, Gleich einem nicht'gen Wasserschaum, Dem Grase gleich, das heute steht Und schnell vergeht, Sobald der Wind darüber weht.
3. Nur du, Jehovah, bleibest mir Das, was du bist: Ich traue dir. Laß Berg' und Hügel fallen hin, Mir ist's Gewinn, Wenn ich bei dir, o Jesu, bin.
4. So lang' ich in der Hütte wohn', Halt' du mich wach, o Gottes Sohn; Gib, daß ich zähle meine Tag', Der Welt entsag', Und eh' ich sterbe, sterben mag.
5. Was hilft die Welt in letzter Noth, Lust, Ehr' und Reichthum in dem Tod? Bedenk's, o Mensch! Was eilest du Den Schatten zu? So kommst du nicht zur wahren Ruh'.
6. Weg Eitelkeit, der Thoren Lust! Mir ist das höchste Gut bewußt: Das such' ich eifrig mit Begier, Das bleibet mir. Herr Jesu, zieh' mein Herz nach dir!
7. Wie wird mir sein, wenn ich dich seh' Und bald vor deinem Throne steh'? Du unterdessen lehre mich, Daß stetig ich
Mit klugem Herzen suche dich. a 9 Herzen suche 4 Joach. Neander.
1.(Ach. weiß, wie na⸗ he mir mein En⸗ » Ach, wie ge⸗schwin-de, wie be: hen⸗


