4. Bleibt nicht so beständig 5. Abba, lieber Vater,
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Auf dem eignen Rechte, Sohn und Geist der Gnaden, Werdet gern der Andern Knechte; Heile allen unsern Schaden! Denn die süße Liebe Falschheit, Schein und Tücke, Deckt der Sünden Menge, Stolz und Eigenliebe
Duldet ohne Maß und Länge. Kreuzige durch deine Triebe! Liebt euch sehr, Höll' und Welt
Liebet mehr, Sind gefällt,
Nährt das Liebesfeuer Wenn wir dich nur kennen Alle Tage treuer! Und in Liebe brennen.
Ernst Gottl. Woltersdorf.
1. So Jemand spricht: Ich liebe Gott, Und haßt doch seine Brüder, Der treibt mit Gottes Wahrheit Spott Und reißt sie ganz darnieder. Gott ist die Lieb' und will, daß ich Den Nächsten liebe gleich als mich.
2. Wir haben Einen Gott und Herrn, Sind Eines Leibes Glieder; Drum diene deinem Nächsten gern, Denn wir sind alle Brüder. Gott schuf die Welt nicht bloß für mich, Mein Nächster ist sein Kind wie ich.
3. Ein Heil ist unser Aller Gut. Ich sollte Brüder hassen, Die Gott durch seines Sohnes Blut So theu'r erkaufen lassen? Daß Gott mich schuf und mich versühnt, Hab' ich dieß mehr als sie verdient?
4. Du schenkst mir täglich so viel Schuld, Du Herr von meinen Tagen, Ich aber sollte nicht Geduld Mit meinen Brüdern tragen, Dem nicht verzeihn, dem du vergibst, Und den nicht lieben, den du liebst?
304. Mel. 294: Mir nach! spricht Christus, unser
Held.


