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Beicht- Spiegel.
sonderbar meiner Jugend gedenke. O Fönnte ich dieselbe zurück ruffen, wie an derst wollte ich leben! jetzt erkenne ich, wie sehr ich gefehlt, und bereue es von ganzem Herzen, daß ich dich meinen allmächtigen Richter, der mich schon tausendmahl, wann du nur gewollt, hättest verdammen können; dich meinen liebreichsten Vater, der du mir deinem boshafften Kind alle Augenblik, so gar da ich fündigte, Guts gethan; dich mein allerhöchstes Gut, welches du in dem Himmel von denen Engeln und Heiligen mit tiefester Ehrforcht anges betet wirst, so oft, so schwer und ents feßlich erzürnt, beleidigt und entunchrt habe. Nunmehro bin ich fest entschlos sen, mit dem Beistand deiner Gnad, um welche ich dich demüthigft bitte, ein ganz anderes Leben anzufangen, dir eife rig zu dienen, dich nimmerinehr mit ei ner einzigen Sünd fürsätzlich zu beleis digen. Groffer Gott! an mir groffen,
gröften Sünder zeige auch deine uns endlich grosse Barmherzigkeit.


